In sieben Tagen über die Alpen

Zwei Imster Teams starten auf dem „Highway to Hell“ von Garmisch nach Brixen.

Von Toni Zangerl

Imst, Jerzens –Der Goretex Transalpine Run 2018 mit Start am 2. September in Garmisch zählt zu den härtesten Team-Etappenrennen der Welt. Heuer starten 300 Teams aus 40 Nationen auf dem „Highway to Hell“. Darunter auch zwei regionale Imster Teams von Imst Tourismus (Lukas Kocher/Rene Mair) und Pitztal Ada Cosmetic­s (Reinhard Wohl­farter/Mario Gruber).

Während Lukas Kocher aus Silz und Rene Mair aus Imst in der Klasse Men, wo beide Läufer zusammen unter 80 Jahre alt sein müssen, diesen Ausdauerbewerb in Angriff nehmen werden, starten Reinhard Wohlfarter aus Jerzens und sein neuer Laufpartner Mario Gruber aus Landeck in der Klasse Senior Master Men. „In dieser Klass­e müssen beide Teilnehmer zusammen hundert Jahre alt sein“, lacht Wohlfarter im TT-Gespräch. Und weil dieser Lauf quer über und durch Alpen kein Sonntagsspaziergang ist, war das Trainingsprogramm entsprechend intensiv.

„Einige Trainingseinheiten haben wir zusammen gemacht und unser Ziel ist es, zusammen mit dem jeweiligen Partner halbwegs gesund in Brixen anzukommen und Spaß zu haben. Wir möchten uns auch bei unseren Sponsoren bedanken, denn ohne sie wäre so etwas nicht möglich“, sagt Wohlfarter.

Auf die Oberländer wartet bereits auf der Etappe durch das Pitztal die Nagelprobe. Sie zählt zu den härtesten der Tour, die von Garmisch über Nassereith, Imst, Mandarfen, Sölden, St. Leonhard im Passeier, Sarnthein zum Ziel in Brixen führt.

Insgesamt sind es heue­r 260 Kilometer mit 16.500 Höhenmetern, die in sieben Tagesetappen zurückgelegt werden müssen.


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