Angebliche Missstände in Pflegeheim - vida Burgenland vermutet Rache

Frauenkirchen (APA) - Nach einem Bericht über angebliche Missstände in einem Pflegeheim in Frauenkirchen (Bezirk Neusiedl am See) hat sich a...

Frauenkirchen (APA) - Nach einem Bericht über angebliche Missstände in einem Pflegeheim in Frauenkirchen (Bezirk Neusiedl am See) hat sich am Mittwoch auch der Landesvorsitzende der Gewerkschaft vida Burgenland zu Wort gemeldet. Er vermutet eine „gezielte Racheaktion eines früheren Mitarbeiters“, meinte er in einem der APA vorliegenden Statement. Missstände habe man bei einem Besuch am Mittwoch nicht festgestellt.

„Nach den Anschuldigungen rund um mutmaßliche Missstände in einem Pflegeheim in Frauenkirchen habe ich unverzüglich Kontakt mit unserem Betriebsrat vor Ort aufgenommen. Er hat mir berichtet und versichert, dass es keine derartigen Vorfälle gegeben hat bzw. gemeldet wurden. Heute waren auch Vertreter der Landesregierung vor Ort, um sich ein Bild der Situation zu machen. Auch sie haben - nach meinen Informationen - keine Hinweise auf angebliche Verfehlungen bzw. Missstände gefunden“, so Mauersics.

Die SeneCura-Regionaldirektorin, Elisabeth Deutsch, wies die Vorwürfe eines „Insiders“, bei dem es sich um einen ehemaligen Mitarbeiter handeln soll, der kürzlich einvernehmlich das Unternehmen verlassen hat, als Falschaussagen zurück. Er hatte gegenüber der „BVZ“ angegeben, dass etwa ein Betreuer für 65 Personen zuständig sei oder auch Fördermittel vom Land an der falschen Stelle eingesetzt würden.

~ ISIN WEB http://www.vida.at ~ APA384 2018-08-22/16:10

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