Zürcher Börse schließt am Mittwoch schwächer

Zürich (APA/dpa-AFX) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch schwächer geschlossen. Nach einer bereits negativen Eröffnung wurde das Tag...

Zürich (APA/dpa-AFX) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch schwächer geschlossen. Nach einer bereits negativen Eröffnung wurde das Tagestief am Vormittag erreicht, ehe es am Nachmittag mehr oder weniger seitwärts weiterging. Nach vier Tagen mit steigenden Kursen kam es damit zu leichten Gewinnmitnahmen.

Insgesamt verlief das Geschehen mangels wichtiger Impulse aber in ruhigen Bahnen und die Ausschläge waren bis auf einige Titel aus dem breiten Markt mehrheitlich moderat. Die Stimmung war von einer gewissen Vorsicht geprägt, hieß es im Handel.

Denn für diesen Mittwoch und Donnerstag sind Gespräche einer chinesischen Handelsdelegation in Washington angesetzt. Dies lässt zwar die Hoffnungen auf eine Deeskalation im Streit der größten Wirtschaftsmächte steigen. Für höhere Kurse müssten aber zuerst konkrete Resultate aus diesem Dialog vorliegen. Die allgemeine Zurückhaltung wurde zudem auf die für heute Abend angekündigte Veröffentlichung des Protokolls der letzten FOMC-Sitzung zurückgeführt, welches Aufschluss über die Stimmung der Notenbank hinsichtlich der weiteren Zinserhöhungen bringen könnte.

Der Swiss Market Index (SMI) ging mit einem Minus von 0,38 Prozent bei 9.048,2 Punkten aus der Sitzung. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) büßte 0,22 Prozent auf 1.476,96 Punkte ein und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,28 Prozent auf 10.792,58 Punkte. Bei den 30 wichtigsten Werten hielten sich Verlierer und Gewinner in etwa die Waage.

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Die größten Verluste verzeichneten am Ende Aryzta (-1,5 Prozent). Der im September aus dem SLI verschwindende Titel hatte am Vortag für einmal noch stark zugelegt und war auch am Berichtstag zumindest in der Anfangsphase noch gesucht, am Nachmittag ging es dann aber mehr und mehr bergab.

Dahinter waren Credit Suisse (-1,3 Prozent) und UBS (-0,9 Prozent) am wenigsten gefragt. Die beiden Großbanken nahmen damit die seit Ende Juli dauernde und zu Wochenbeginn kurz gestoppte Abwärtsbewegung wieder auf.

Da kaum börsenrelevante Nachrichten zu den Bluechips vorhanden sind, hielten sich auch die Ausschläge in bescheidenem Rahmen. So verloren einzig noch die beiden Schwergewichte Roche (-0,6 Prozent) und Nestlé (-0,7 Prozent) mehr als ein halbes Prozent und belasteten damit aber den Gesamtmarkt entscheidend. Novartis (-0,3 Prozent) hielten sich im breiten Mittelfeld.

Auf der Gewinnerseite stachen Sonova (+1,9 Prozent) etwas heraus. Die Aufschläge bei SGS, Lonza, Dufry sowie Kühne+Nagel (je +0,5 Prozent), waren eher unauffällig.

~ ISIN CH0009980894 ~ APA453 2018-08-22/18:31


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