US-Börsen im Verlauf wenig verändert - Dow Jones 0,1 Prozent im Minus

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Mittwoch im Verlauf wenig verändert tendiert. Die neuesten Entwicklungen rund um ehemaligen Weggefäh...

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Mittwoch im Verlauf wenig verändert tendiert. Die neuesten Entwicklungen rund um ehemaligen Weggefährten von US-Präsident Donald Trump haben die Anleger vorsichtig agieren lassen.

Der Dow Jones lag gegen 19.05 Uhr 0,14 Prozent im Minus und stand damit bei 25.784,88 Punkten. Der marktbreite S&P-500 hingegen notierte um geringfügige 0,02 Prozent höher bei 2.863,66 Zählern. Der Technologieindex Nasdaq Composite stieg etwas stärker um 0,27 Prozent auf 7.880,12 Einheiten.

Ein Schuldspruch für Trumps früheren Wahlkampfmanager Paul Manafort und ein Geständnis seines früheren Anwalts Michael Cohen haben den US-Präsidenten in Erklärungsnot gebracht. Cohen brachte Trump an den Rand eines Straftatverdachts und somit erstmals in ernste juristische Bedrängnis. Trump bezichtigt den Juristen der Falschaussage.

Dem Geständnis des Ex-Anwalts zufolge soll Trump an Schweigegeldzahlungen an Frauen beteiligt gewesen sein. Das Geld soll gezahlt worden sein, um Schaden vom Wahlkampf des damaligen Präsidentschaftskandidaten abzuhalten. Es wäre damit ein Wahlkampfbeitrag, der strengen gesetzlichen Vorschriften unterliegt.

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Trotz des Gegenwinds haben die US-Börsen aber eine neue historische Marke erreicht. Nach Angaben des Finanzsenders CNBC ist der aktuelle Bullenmarkt bei US-Aktien mit heute 3.453 Tage alt geworden. Damit dauert er nun schon einen Tag länger als jener zwischen Oktober 1990 und März 2000 und ist laut dem Sender der längste der Geschichte. Im aktuellen Bullenmarkt ist der S&P-500 mehr als 300 Prozent gestiegen.

Bei den Einzelwerten zogen die Aktien der Supermarktkette Target um 4,8 Prozent an. Das Unternehmen hatte für das abgelaufene Quartal eine überraschend gute Geschäftsentwicklung gemeldet.

Unterdessen gaben Praxair-Titel um 1,5 Prozent nach. Die geplante Fusion mit dem deutschen Gasproduzenten Linde wackelt zunehmend. Wegen Bedenken der Wettbewerbsbehörden müssen die beiden Konzerne voraussichtlich mehr Unternehmensteile verkaufen als eigentlich im Zuge des Zusammenschlusses vereinbart. Nachverhandlungen sind notwendig - und das, obwohl die Zeit drängt. Spätestens am 24. Oktober soll die Fusion unter Dach und Fach sein.

Branchenseitig wurden Ölwerte besonders stark nachgefragt. Im Dow Jones notierten Exxon Mobil (plus 1,3 Prozent) und Chevron (plus 1,2 Prozent) im Spitzenfeld. Im S&P-500 zogen ConocoPhillips (plus 2 Prozent) und Apache (plus 1,8 Prozent) besonders deutlich an. Am späten Nachmittag war bekannt geworden, dass die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche überraschend deutlich gefallen sind.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA468 2018-08-22/19:12


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