Treffen mit langer Tradition: Ortschefs trafen sich im Passeier

Seit über 30 Jahren treffen sich die Bürgermeister des Passeier mit ihren Amtskollegen des Ötztals und leben die Euregio.

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Von Thomas Parth

Moos i. P. –Fährt man das Timmelsjoch von der Nordtiroler Seite her kommend talauswärts Richtung Meran, begrüßt einen die Gemeinde Moos in Passeier. Hier trafen sich am Mittwoch alle amtierenden Bürgermeister der Ötztaler Gemeinden sowie ehemalige Bürgermeister und Verwaltungsspitzen, begleitet von Abt German Erd und Bezirkshauptmann Raimund Waldner, mit Amtskollegen aus Südtirol. Die Idee dazu wurde vor über 30 Jahren geboren und ist seither zur Tradition gereift.

Hausherr BM Gothard Gufler begrüßte neben seinen Kollegen aus dem Burggrafenamt und der Delegation aus dem Ötztal als Überraschungsgast den Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Kompatscher war mit Landesrat Arnold Schuler vor Ort, um die Freunde aus dem Norden zu begrüßen. Der Tiroler Gemeindeverbandspräsident und Sölder Bürgermeister Ernst Schöpf erwiderte mit ebenso freundlichen Worten: „Als ehemaliger Bürgermeister weißt du, heute als Landeshauptmann, wie es dort unten zugeht und wie die Symmetrie auszusehen hat, damit das Gemeinwesen funktioniert.“

Angesprochen wurden die politischen wie gesellschaftlichen Gemeinsamkeiten, die neben den kulturellen Wurzeln Nord- und Südtirol verbinden. „Arbeit, Einkommen, Wohnen und Lebensqualität sind die vier Grundzutaten, damit auch die Täler attraktiv für Bewohner bleiben“, so Kompatscher, für den auch das Vereinswesen einen hohen Stellenwert einnimmt. „Standortvorteile, wie sie Moos mit einem tollen E-Werk hat, müssen genutzt werden“, lobt der Landeshauptmann den Breitbandausbau der Gastgebergemeinde.

Im Anschluss an die Festreden besuchte man noch das „Bunker Mooseum“ sowie die Ortschaft Stuls, wo man auf die Weltmeisterin im Naturbahnrodeln, Evelin Lanthaler, traf.

2019 treffen sich die Gemeindevertreter dann im Ötztal, in Oetz.


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