Gewerbepark in Zirl auf der Zielgeraden

„Mehr als optimistisch" zeigt sich BM Thomas Öfner, was die Umsetzung des seit Jahren geplanten Gewerbeparks „Zirler Wiesen" im Südwesten vo...

„Mehr als optimistisch" zeigt sich BM Thomas Öfner, was die Umsetzung des seit Jahren geplanten Gewerbeparks „Zirler Wiesen" im Südwesten von Zirl angeht. Ziel des großen Gemeinschaftsprojekts mehrerer Grundeigentümer und der Marktgemeinde ist die Ansiedlung von Unternehmen aus dem Gewerbe-, Dienstleistungs- und Informationssektor. „Noch ist nicht alles unterschrieben und fertig, aber wir sind auf der Zielgeraden und die letzten offenen Fragen sind auch noch lösbar", sagt Öfner.

Nach dem ersten Schritt, der Liegenschaftssicherung, wurde ein Baulandumlegungsverfahren eingeleitet, schildert der externe Projektsteuerer Stephan Bstieler. Der behördliche Entwurf über die Anordnung der neu zu bildenden Grundstücke liegt vor, bis Ende September, Anfang Oktober soll das Umlegungsverfahren abgeschlossen sein — in Form eines zivilrechtlichen Vertrages, den alle Seiten unterschreiben. Ab Herbst soll dann die Umsetzung des Gewerbeparks beginnen.

Bei den Flächen des Gewerbeparks — insgesamt rund 40.500 m2 — gebe es eine grobe Dreiteilung, erklärt Raumordnungsausschuss-Obmann GV Josef Gspan: Grundstücke, die der Gemeinde gehören bzw. wo sie Optionsverträge gezogen hat (10.700 m2); Flächen, die im Besitz der privaten Grundeigentümer bleiben und von diesen selbst vergeben werden (17.800 m2); und jene 12.000 m2, die schon an drei große Investoren, die Firmen Kufgem, Swietelsky und Ploberger, vergeben wurden. Hier sind die Kaufverträge bereits unterschrieben.

Auf den Gemeindegrundstücken sind noch einige Flächen verfügbar. „Im nächsten Wirtschaftsausschuss werden wir eine Liste von Unternehmen vorlegen, die Interesse bekundet haben", so Ausschussobmann GR Peter Pichler — auch ohne offensive Bewerbung seien das bisher schon rund zwei Dutzend. „Wir sind aber gerne bereit, noch mit neuen Interessenten in Gespräche zu treten", ergänzt Öfner. Danach möchte man mit jenen Betrieben, die in Frage kommen, rasch konkrete Verhandlungen aufnehmen.

Die Mittel für die Erschließung des Gewerbegebiets (Straße, Wasser, Abwasser etc.) sind laut Gemeindeführung bereits budgetiert. Zudem soll noch die 110-kV-Hochspannungsleitung, die derzeit quer über das künftige Gewerbegebiet führt, verlegt werden. Hier sei man gerade dabei, die Einreichung vorzubereiten, berichtet Bstieler. (md)


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