Wölfe - WWF für Wolfsbeauftragten in Niederösterreich

St. Pölten (APA) - Angesichts der Ergebnisse der von LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) am Mittwoch präsentierten Meinungsumfrage zum Wolf forder...

St. Pölten (APA) - Angesichts der Ergebnisse der von LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) am Mittwoch präsentierten Meinungsumfrage zum Wolf fordert der WWF eine sachliche Informations- und Beratungsoffensive. Auch Landwirte müssten stärker unterstützt werden. Als ersten Schritt sollte das Bundesland nach dem Vorbild Salzburgs einen eigenen Wolfsbeauftragten einsetzen.

„Der Wolf ist weder eine reißende Bestie noch ein Kuscheltier. Daher müssen wir mit seiner natürlichen Rückkehr sachlich und professionell umgehen. Umfragen lösen kein einziges Problem“, betonte WWF-Experte Christian Pichler am Donnerstag.

Ein Wolfsbeauftragter sollte als erste Ansprechstelle unterstützen und vor allem zum sachgerechten Herdenschutz beraten. In Salzburg habe dieser Schritt zu einer Versachlichung der Debatte beigetragen, so Pichler. Generell gehe es um ein „umfassendes Wolfsmanagement statt zweifelhafter Einzelmaßnahmen“.

Die grenzenlose Hetze gegen den Wolf müsse endlich ein Ende haben, forderte indes Martin Balluch vom Verein gegen Tierfabriken (VGT). Ständig wiederholte apokalyptische Horrorszenarien seien völlig lächerlich.

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