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Basistunnel schrammte an Auftragsstopp vorbei

Im Juli wies das Bundesverwaltungsgericht den Einspruch gegen die Vergabe „Pfons-Brenner“ ab. Doch eigentlich verstieß sie gegen das Vergabegesetz.

© Rudy De Moor / TT

Innsbruck –Es ist eine unendliche Geschichte rund um das größte Baulos „Pfons-Brenner“ beim 55 Kilometer langen Brennerbasistunnel. Und sie ist nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom Juli um eine Facette reicher: Nach monatelangen Diskussionen wurden die Vortriebsarbeiten mit einem Kostenvolumen von 966 Mio. Euro im März 2018 an ein Konsortium um die Porr vergeben, doch dann von den leer ausgegangenen Mitkonkurrenten beeinsprucht. Weil der italienische Partner der Porr AG, die Condotte, finanzielle Probleme hat. Anfang des Jahres geriet die Condotte in Italien ins Trudeln. Sanierungs- oder Insolvenzverfahren war deshalb die Frage.

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