Verendete Hunde in Hötting: Womöglich doch keine Giftköder

Anfang der Woche warnte die Innsbrucker Polizei vor Giftködern im Westen der Stadt. Wie sich herausstellte wurden zwei von möglicherweise vier betroffenen Hunden doch nicht vergiftet.

(Symbolfoto)
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Innsbruck – Am vergangenen Dienstag wurde von der Polizei vor Giftködern in Innsbruck gewarnt – die TT berichtete.

Zwischen 25. Juli und 20. August legten demnach Unbekannte die Giftköder und Rattengift in Hötting West, bei der Technik, im Lahntalweg und der Peerhofsiedlung aus. Zwei Hunde seien daran verendet. Zwei weitere sollen verletzt worden sein und sich in einem kritischen Zustand befunden haben.

Am Donnerstag kam die Wende: Wie sich bei der tierärztlichen Untersuchung herausstellte, wurden zumindest zwei der betroffenen Tiere nicht vergiftet. Einer der Hunde starb an einer peripheren Nervenerkrankung. Ein anderer kämpfte aufgrund von Dehydrierung – einer akuten Austrocknung – um sein Leben. Das teilte die Polizei in einer Aussendung mit.

Die Besitzer eines angeblich weiteren toten Hundes und einem ums Überleben kämpfenden Vierbeiners konnten die Ermittler noch nicht ausforschen. (TT.com)

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