Kärntner Polizei verstärkt ihren Kampf gegen Drogendealer

Klagenfurt (APA) - Die Kärntner Polizei verstärkt ihren Kampf gegen Drogendealer weiter. Wie Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiss am D...

Klagenfurt (APA) - Die Kärntner Polizei verstärkt ihren Kampf gegen Drogendealer weiter. Wie Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiss am Donnerstag gegenüber der APA erklärte, wolle man erreichen, dass „sich kein Dealer in Kärnten sicher fühlt“. Man habe die Suchtgiftproblematik schon länger als Schwerpunkt der Polizeiarbeit, dabei konzentriere man sich vor allem auf den Handel mit Drogen.

Auch die Politik widmet sich derzeit diesem Thema intensiver, so gab es am Donnerstag wieder einen „Suchtgipfel“ bei Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ). Daran nahmen neben Polizeivertretern auch Mediziner teil. Ein erster derartiger Gipfel hatte schon Anfang August stattgefunden.

Kohlweiss sagte, es gebe eine Weisung des Innenministeriums zur Drogenproblematik: „Bis Ende September erarbeiten wir einen Maßnahmenplan und ein Kontrollkonzept für öffentliche Plätze, für Asylwerberheime und auch für die Grenzen.“ Man sei bestrebt, mit den Kontrollen die Repression weiter zu erhöhen. „Das ist die ureigenste Aufgabe der Polizei.“ Die personellen Ressourcen dafür seien nicht das Problem, „wir planen bedarfsorientiert“. Zudem könne man für besondere Fälle Einsatzgruppen aus anderen Bundesländern anfordern.

Kärnten weise im Österreich-Vergleich keine besonderen Auffälligkeiten auf, in Klagenfurt sei die Zahl der Anzeigen in Relation zur Bevölkerung sogar die niedrigste aller Landeshauptstädte. Fakt sei aber auch, dass „viel Gift im Umlauf ist, und zwar von guter Qualität“. Daher werde man sich mit aller Härte des Problems annehmen.

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