Stichwort - Österreichischer Weinbau

Wien (APA) - Die Weinanbaufläche in Österreich hat zuletzt rund 45.600 Hektar betragen. Niederösterreich ist mit 28.145 ha (61,9 Prozent) be...

Wien (APA) - Die Weinanbaufläche in Österreich hat zuletzt rund 45.600 Hektar betragen. Niederösterreich ist mit 28.145 ha (61,9 Prozent) bepflanzter Fläche das größte Weinbau-Bundesland, gefolgt vom Burgenland mit 12.249 ha (27 Prozent), der Steiermark mit 4.324 ha (9,5 Prozent) und Wien mit 581 ha (1,3 Prozent), geht aus der Weingartengrunderhebung 2015 hervor. Aktuellere Zahlen liegen nicht vor.

Die Anzahl der Betriebe hat sich seit 1987 um 69 Prozent verringert und lag im Jahr 2015 bei 14.111 Unternehmen. Die Verteilung der Firmen nach Bundesländern schaut so aus: In Niederösterreich gab es zuletzt 8.269 Betriebe, im Burgenland 3.329, in der Steiermark 2.085 und in Wien 276. Die Struktur der Weinbaubetriebe hat sich seit den 1980er-Jahren massiv geändert. Durch einen starken Rückgang der Betriebe im Bereich unter 1 ha, gibt es einen deutlichen Rückgang der Gesamtzahl der Betriebe. Die durchschnittlichen Betriebsgrößen haben sich hingegen deutlich vergrößert, wofür die Betriebe mit einer Größe von mehr als 5 ha verantwortlich sind. Dies zeigt einen deutlichen Trend zu größeren Betriebsstrukturen. Die durchschnittliche Betriebsgröße hat sich von 1,28 ha pro Betrieb (1987) auf 3,22 ha pro Betrieb (2015) stark erhöht.

Mit über einem Fünftel des Gesamtab- und -umsatzes ist der Grüne Veltliner die wichtigste heimische Rebsorte im Großhandel. Der Marktanteil lag 2017 bei rund 23 Prozent sowohl bei Menge als auch Wert. Es folgen umsatzmäßig der Blaue Zweigelt, Weißburgunder/Chardonnay und Welschriesling. Flächenmäßig führt der Grüne Veltliner führt das Feld mit 14.422 ha (31 Prozent) an. Gefolgt vom Zweigelt mit 6.426 ha (13,8 Prozent). Dahinter liegen Welschriesling mit 3.338 ha (7.2 Prozent) und Blaufränkisch mit 3.009 ha (6.5 Prozent). Insgesamt beträgt die Weißweinfläche 31.145 ha (67 Prozent) und die Rotweinfläche liegt bei 15.370 (33 Prozent).

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