Zitate der Woche - „Politik ist wie ‚Fifty Shades of Grey‘“

Wien (APA) - „Am Anfang wirkte er wie ein netter, höflicher Mann. Jetzt zeigt sich: Er ist ein eiskalter, machthungriger Narziss.“ - Hannes ...

Wien (APA) - „Am Anfang wirkte er wie ein netter, höflicher Mann. Jetzt zeigt sich: Er ist ein eiskalter, machthungriger Narziss.“ - Hannes Androsch analysiert Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

„Kritik gibt es an jeder Entscheidung.“ - ÖVP-Obmann Kurz zieht gern sein Ding durch.

„Eine eigenartige Entscheidungskultur, aber sie passt stimmig zur Gesamtentwicklung.“ - Sein Vorgänger Reinhold Mitterlehner (ÖVP) wäre selbst gern OeNB-Präsident geworden.

„Ich sage immer: Ich bin hart, aber herzlich.“ - Nomen est Omen bei Sozialminister Beate Hartinger-Klein (FPÖ).

„Ich kokettiere: Ein Kaiser in der Hofburg, das sollte man sich in jeder Hinsicht gut überlegen.“ - Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und die Frage einer Bundespräsidenten-Kandidatur.

„Wann immer der Begriff Westachse fällt, spürt man, dass in Wien der Blutdruck steigt.“ - Tirols LH Günther Platter (ÖVP) weiß um seine Wirkung.

„Wenn die 29-Prozent-Partei SPÖ versuchen würde, eine Drei-Prozent-Partei wie die Grünen zu kopieren, dann wäre sie wohl meschugge.“ - Trotzdem klima-aktiv, Parteichef Christian Kern.

„Ich kandidiere, weil ich glaube, dass ich der Beste bin.“ - Selbstbewusstsein hat er schon mal, David Ellensohn will Wiener Grünen-Spitzenkandidat werden.

„Ich glaube, dass es die Maria besser kann.“ - Peter Pilz gibt das Parteichef-Zepter weiter.

„Kinder dürfen auch fiebern, dürfen auch krank sein, da geht man gestärkt daraus hervor.“ - Die Kinderkrankheiten sind überstanden, befindet die neue Liste Pilz-Obfrau Maria Stern.

„Politik ist wie ‚Fifty Shades of Grey‘, aber nicht so lustig.“ - Nur Peitsche, kein Zuckerbrot. So empfindet es die pinke Chefin Beate Meinl-Reisinger.

„Es wäre mir auch lieber gewesen, der Bräutigam hätte ein Herzerl auf das Auto gemalt und nicht Putin.“ - Othmar Karas (ÖVP) wunderte sich über die Hochzeitsdiplomatie von Karin Kneissl (FPÖ).

„Wir wollen nicht, dass Autos stehen. Autos sollen fahren.“ - Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) biegt mit 140 km/h rechts ab.


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