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Russland-Experte Mangott über Putin, Kneissl und politische Unvernunft

Die Bundesregierung in Wien wollte eine politische Brücke von Westeuropa nach Moskau bauen. Die Hochzeitseinladung der Außenministerin an den Kreml hat dieses Vorhaben torpediert.

Kneissl beim Tänzchen mit Putin. Am Ende gab es einen symbolschwangeren Knicks vor dem russischen Präsidenten.
© APA/Schlager

Von Gerhard Mangott

Am Anfang steht eine kühne Tat. Obwohl angesichts des protokollarischen Unterschiedes zwischen einer Ministerin und dem Präsidenten eines anderen Staates gänzlich unstatthaft, hatte Außen-ministerin Kneissl die kecke Idee, Wladimir Putin zu ihrer Hochzeitsfeier einzuladen. Der Bundeskanzler war darüber angeblich nicht informiert. Ob es tatsächlich so war, oder sich der Kanzler damit nachträglich von dieser Einladung distanzieren wollte, lässt sich nicht herausfinden. Freilich – entgegen allen Erwartungen nahm Wladimir Putin die Einladung an.

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