Preisregen beim isa-Konzert im Radiokulturhaus Wien

Wien (APA) - Das „PreisträgerInnenkonzert isa18“ im Radiokulturhaus Wien hat am Freitagabend das Abschlusswochenende der 28. Internationalen...

Wien (APA) - Das „PreisträgerInnenkonzert isa18“ im Radiokulturhaus Wien hat am Freitagabend das Abschlusswochenende der 28. Internationalen Sommerakademie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) eingeleitet. Von 235 Teilnehmern gab eine Auswahl der besten jungen Musiker Proben ihres Könnens und nahm eine Reihe von Preisen im Empfang.

Am erfolgreichsten schnitt zweifellos das Trio Incendio aus Tschechien ab. Filip Zaykov (Violine), Vilem Petras (Violoncello) und Karolina Frantisova (Klavier) wurden mit vier Auszeichnungen bedacht: dem AHUV-Preis für tschechische moderne Kammermusik ab 1950 der tschechischen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft, gemeinsam mit Matous Peruska (Violine), Kristina Vocetkova (Violoncello), Zdenka Hanzlikova (Flöte) und Aleksa Marinkovic (Fagott), weiters dem Bohuslav-Martinu-Preis, dem Kammermusikpreis des Joseph Haydn Instituts (mdw) - gemeinsam mit dem französischen Trio Helios - und - gemeinsam mit der slowenischen Sopranistin Maja Ceglar und dem deutschen Oboisten Lennart Höger - dem Wiener Klassik Preis der S Immo AG.

Den Antonin Reicha Preis teilten sich Seong ye Ma (Oboe, Südkorea), Magdalena Pircher (Fagott, Österreich) und Filip Vlad Bobe (Fagott, Rumänien). Das norwegisch-rumänisch-griechische Selini Quartett gewann den Artis Quartett Preis, der serbische Pianist Nenad Ivocic den Georges Cziffra Preis, das Marc Aurel Quartett den Zweiten Wiener Schule Preis, das Quasi Trio aus Tschechien den von ACS Vienna zur Verfügung gestellten Klavier-Kammermusik Preis, der österreichische Geiger Luka Ljubas den Solistische StreicherInnen Preis.

Das italienische Duo Sabatini-Rugani erspielte den Gottfried von Einem Preis, der Ignaz Pleyel Preis des Niederösterreich Fonds ging an Yael Falik (Fagott, Israel), Matous Peruska und Kristina Vocetkova. Den PianistInnen Preis der L. Bösendorfer Klavierfabrik GmbH heimsten Josquin Otal (Frankreich) und Philipp Scheucher (Österreich) ein. Der Viktor Kalabis Preis schließlich wurde dem italo-spanischen Flötenduo Riccardo Cellacchi und Silvia Rozas Ramallal zugesprochen.

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Die isa-Meisterkurse und Konzerte finden alljährlich an verschiedenen Orten im südlichen Niederösterreich statt, großteils in der Rax-Semmering-Region. Am morgigen Sonntag steht noch eine Matinee in der Gloggnitzer Schlosskirche auf dem Programm („Nordische Romantik im Hochzeitsschloss“), ehe das isa-Festival um 17 Uhr im Wiener Museumsquartier ausklingt. Zumindest auszugsweise wird das Konzert der Preisträger von Ö1 am 15. September um 15.05 Uhr gesendet.

(S E R V I C E - Internationale Sommerakademie der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, www.isa-music.org)


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