In Tirol beim Wandern tödlich verunglückter Mann wurde identifiziert

Innsbruck (APA) - Ein im hinteren Zillertal tödlich verunglückter Alpinist, der am Freitag von Einsatzkräften zufällig entdeckt worden war, ...

Innsbruck (APA) - Ein im hinteren Zillertal tödlich verunglückter Alpinist, der am Freitag von Einsatzkräften zufällig entdeckt worden war, ist nach entsprechenden Ermittlungen der Polizei nun identifiziert worden. Es handle sich bei dem Toten um einen 57-jährigen Deutschen, der auf dem Weitwanderweg von München in Richtung Verona unterwegs war. Er dürfte schon am vergangenen Dienstag abgestürzt sein, hieß es.

Der Theologe war am Montag, 13. August, zu seiner Wanderung aufgebrochen. Wie es zu dem Unfall kam, stand laut Polizei vorerst nicht fest.

Im Bereich des Zamser Höhenwegs war am Freitag ein ebenfalls 57-jähriger Deutscher zu Tode gekommen. Er rutschte auf einer Seehöhe von rund 2.400 Meter bei der Überquerung eines Baches auf einem nassen Stein aus und stürzte daraufhin rund 100 Meter durch das felsdurchsetzte Bachbett ab. Seine beiden Begleiter im Alter von 59 und 64 Jahren schlugen sofort Alarm. Bei ihrem Einsatz entdeckte die Besatzung des Rettungshubschraubers auch die Leiche des Theologen, die etwa 50 Meter unterhalb des anderen verunglückten Wanderers lag. Der 57-Jährige dürfte ebenfalls durch das Bachbett abgestürzt sein.


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