Granate bei Grabungen in Wiener Kleingartensiedlung freigelegt

Wien (APA) - In Wien-Hietzing hat es am frühen Samstagnachmittag kurzzeitig Aufregung gegeben, nachdem bei Grabungsarbeiten in einer Kleinga...

Wien (APA) - In Wien-Hietzing hat es am frühen Samstagnachmittag kurzzeitig Aufregung gegeben, nachdem bei Grabungsarbeiten in einer Kleingartensiedlung eine Granate freigelegt wurde. Wie Polizeisprecherin Irina Steirer mitteilte, wurde ein Sperrkreis von 100 Metern um den Fundort in der Elisabethallee errichtet. Zwölf Häuser der Anlage wurden bis zum Eintreffen des Entminungsdienstes vorsorglich evakuiert.

Die betroffenen Personen wurden von der Wiener Berufsrettung betreut, die mit zwei Großraumfahrzeugen des Katastrophendienstes und einem Ambulanz-Team im Einsatz war. Nach rund eineinhalb Stunden konnte der sprengstoffkundige Beamte des Entminungsdienstes Entwarnung geben. Das Kriegsgerät stellte sich als Blindgänger heraus.

Nachdem sichergestellt war, dass von der Granate - Bauart und Herkunft standen vorerst nicht fest - keine Gefahr ausgeht, wurde diese weggebracht. Die Sperre wurde gegen 15.00 Uhr wieder aufgehoben, die Anrainer konnten in ihre Häuser zurückkehren.

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