Merkel will mit Afrikareise wirtschaftliche Perspektiven eröffnen

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will mit ihrer am Mittwoch beginnenden Afrikareise dem Senegal, Ghana und Nige...

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will mit ihrer am Mittwoch beginnenden Afrikareise dem Senegal, Ghana und Nigeria wirtschaftliche Perspektiven eröffnen. Bei einem stärkeren Engagement Deutschlands in Afrika gehe es auch darum, über das Thema illegale Migration zu sprechen, sagte Merkel in einer am Sonntag veröffentlichten Videobotschaft.

„Afrika ist unser Nachbarkontinent und durch die Globalisierung auf der einen Seite, aber auch die Digitalisierung wachsen unsere Kontinente, der europäische und der afrikanische, immer enger zusammen“, sagte die Kanzlerin, deren Reise mit einer Wirtschaftsdelegation bis Freitag dauern soll.

„Afrika hat viele Konflikte, da fliehen zum Teil Menschen unter sehr, sehr schwierigen Bedingungen. Aber wir wissen auch, auf der anderen Seite für die deutsche Wirtschaft können die afrikanischen Länder ein guter Zukunftsmarkt sein. Andere Länder sind hier schon sehr aktiv“, sagte sie. In afrikanischen Staaten gebe es ein Wirtschaftswachstum von zum Teil fünf Prozent und mehr.

Senegal, Ghana und Nigeria seien demokratisch regiert. Sie stünden dennoch vor großen Herausforderungen, brächten sich aber sehr in die Lösungen regionaler Konflikte ein, sagt Merkel. Deshalb glaube sie, „dass wir hier ganz besonders unterstützen sollten, wenn es um wirtschaftliche Perspektiven geht“.

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Wichtig sei, dass die Investitionsbedingungen möglichst verlässlich sind. Ebenso wichtig sei es, darauf zu achten, dass Wirtschaftsvertreter Deutschlands ihre Chancen auf dem afrikanischen Markt auch wahrnehmen.


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