Telfs-Trainer nach Pleite: „Man muss sich neu orientieren“

Telfs – 80. Spielminute am Telfer Emat, Telfs hat gerade gegen Wattens II zum 2:2 ausgeglichen. Die Gastgeber haben das 3:2 am Fuß – doch st...

© Jakob Gruber

Telfs –80. Spielminute am Telfer Emat, Telfs hat gerade gegen Wattens II zum 2:2 ausgeglichen. Die Gastgeber haben das 3:2 am Fuß – doch statt das Spiel endgültig zu drehen, kassiert Telfs nach der vergebenen Chance im Gegenzug selbst noch das 2:3. Eine Szene, die durchaus symbolkräftig ist.

„Diese Kleinigkeiten entscheiden Spiele, und derzeit laufen sie gegen uns. Jeder kleine Fehler wird bestraft“, kommentiert Telfs-Trainer Werner Rott. Neben fehlendem Spielglück hadern die Oberländer aber auch mit eigenen Nachlässigkeiten: „Uns geht derzeit ein wenig die notwendige Aggressivität ab.“ Rott führt das auch auf Abnützungserscheinungen angesichts des ausgedünnten Kaders zurück: „Personell gehen wir ziemlich am Zahnfleisch.“

Eine Entwicklung, vor der Rott schon in den vergangenen Jahren gewarnt hat: „Es kann halt nicht ewig so weitergehen. In den letzten Jahren war es schon knapp, und tendenziell hat sich die Personalsituation sogar noch verschlechtert.“

Die Konsequenzen sind für Rott klar: „Man muss sich bei den Saisonzielen vielleicht neu orientieren und schauen, dass wir im oberen Mittelfeld mitspielen.“ Trotzdem bleibt man in Telfs kämpferisch: „Die Mannschaft ist gefestigt genug, um so eine schwierige Phase zu überstehen.“

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Gegenüber Martin Rinker war unterdessen natürlich zufrieden: „Da heroben muss man erst einmal gewinnen. Heute waren wir sehr effektiv.“ Im letzten Jahr hätte man die Partie nach dem Ausgleich wahrscheinlich noch verloren: „Das zeigt auch, dass wir uns als Mannschaft weiterentwickelt haben.“ Aber auch die Bilanz der bis dato ungeschlagenen Wattener spricht dafür. Trotzdem bleibt Rinker fokussiert: „Die Richtung stimmt, aber wir dürfen nicht nachlassen.“ (a.m.)


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