Kneissl kritisiert Berichterstattung über ihren Schwächeanfall

Die Außenministerin sprach – nachdem sie am Sonntag in Alpbach kurz das Bewusstsein verloren hatte – von einer Berichterstattung, die „untergriffig“ sei. Kneissl ist bereits wieder im Einsatz.

Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ).
© APA

Alpbach – Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) hat sich nach ihrem Schwächeanfall wieder erholt. „Es gibt mich noch“, sagte Kneissl Montagvormittag bei einer Diskussionsveranstaltung beim Forum Alpbach. Die Ministerin war am Sonntag bei einem Kamingespräch und nach einem Interviewmarathon im Zusammenhang mit dem Putin-Besuch auf ihrer Hochzeit ohnmächtig geworden und musste von Sanitätern versorgt werden.

Verwundert zeigte sich Kneissl über die Medienberichterstattung. Sie sei in den vergangenen Monaten schon mehrmals „tot gesagt“ worden, das sei auch gestern so gewesen. Kneissl sprach von einer Berichterstattung, die „untergriffig“ und „sehr sehr bedenklich“ sei. Als Grund für ihren Schwächeanfall deutete die Ministerin – die mit ihren Hunden und ihrem frisch angetrauten Ehemann zur Diskussion erschien – einen zu dichten Terminkalender am Rande der Politischen Gespräche in Alpbach an.

Nach ihrem Schwächeanfall war Kneissl von Sanitätern versorgt worden. Auch ein Notarzthubschrauber wurde vorsorglich alarmiert und flog nach Alpbach. Allerdings erholte sich Kneissl relativ rasch in ihrem Hotelzimmer in Alpbach. (TT.com, APA)

Auch ein Notarzthubschrauber wurde nach Alpbach alarmiert.
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