Ortswärme in St. Johann wird erweitert

St. Johann i. T. – Die anhaltende Nachfrage nach Fernwärme und das Wachstum der Marktgemeinde St. Johann erfordern die Errichtung einer zusä...

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St. Johann i. T. –Die anhaltende Nachfrage nach Fernwärme und das Wachstum der Marktgemeinde St. Johann erfordern die Errichtung einer zusätzlichen Energieerzeugungsanlage. Aus diesem Grund wird derzeit ein neuer Spitzenlastkessel in der Neuen Mittelschule errichtet.

Bei der Auswahl der Kesselanlage wurde darauf Wert gelegt, dass der Betrieb feinstaubfrei erfolgt. Die geplanten Emissionen von Abgas und Schall entsprechen besten Standards, zusätzlich wurden die Anlagenteile hinsichtlich Brandschutz- und Sicherheitstechnik bereits vorab vom TÜV einer Analyse unterzogen, heißt es seitens der Ortswärme St. Johann, bei der die Orte St. Johann und Oberndorf sowie die Fritz Egger GmbH Gesellschafter sind.

Um die Beeinträchtigung des Schulbetriebes möglichst gering zu halten, wurde zum Beginn der Sommerferien mit den Bauarbeiten gestartet. Nach Fertigstellung der Rohbauarbeiten Mitte September soll die Montage der Anlageteile ausgeführt werden, sodass die Inbetriebnahme Anfang November erfolgen kann. Vor Kurzem wurden die schwersten und größten Bestandteile der Anlage eingebracht: die Kesselanlage mit einem Gewicht von rund 20 Tonnen sowie der neue Kami­n mit 20 Metern Länge und einem Gewicht von 1,8 Tonnen.

Die Kesselanlage hilft mit, weiteres nachhaltiges Wachstum der Fernwärmeversorgung sicherzustellen. Die Gesamtinvestitionskosten betragen rund 1,6 Millionen Euro. (TT)

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