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Wohnungsleerstände erheben? IKB bremsen Stadt und Land ein

Der Landtag hat im Mai eine Wohnungsleerstandserhebung für und mit Innsbruck beschlossen. Ohne die Daten der Kommunalbetriebe (IKB) wird das schwer. Vorstandschef Müller erhebt datenschutzrechtliche Bedenken.

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Wo steht welche Wohnung in Innsbruck leer? Land und Stadt stoßen jetzt auf neue Hürden.
© Böhm

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –Die Rechnung klingt einfach: Man erhebt den aktuellen Wohnungsleerstand, bringt die Gründe hierfür in Erfahrung und entwickelt in der Folge ein Bündel an zielgerichteten Maßnahmen, um den Leerstand zu mobilisieren. So rechnet die Landespolitik. Und zwar für Innsbruck. Dort sollen Schätzungen zufolge bis zu 3000 „kalte“ Wohnungen existieren. Zahlen, die derzeit nicht zu überprüfen sind. Spätestens seit dem Landtags- und Innsbrucker Gemeinderatswahlkampf haben sich alle Parteien dem leistbaren Wohnen verschworen. Auch deshalb will man nun im Land konkrete Zahlen auf dem Tisch haben.


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