ÖVP-Personalkarussell dreht sich, Ärger über TSD-Geschäftsführung

Die Mitarbeiter der TSD brachten einstimmig ihre neuerliche Enttäuschung über das Vorgehen der Geschäftsführung unter Harald Bachmeier zum Ausdruck. In der ÖVP dreht sich das Personalkarussell.

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Wird VP-Bundesrätin: Elisabeth Mattersberger.
© Oblasser

Mit einer einstimmig beschlossenen Resolution ging gestern die Betriebsversammlung bei den Innsbrucker Sozialen Diensten (TSD) zu Ende. Darin brachten die Mitarbeiter einstimmig ihre neuer­liche Enttäuschung über das Vorgehen der Geschäftsführung unter Harald Bachmeier zum Ausdruck, wie Betriebsratsvorsitzender Harald Gheri gestern Abend der TT bestätigte. Denn die Geschäftsführung glänzte mit Abwesenheit. Dabei hätten sich die Mitarbeiter insbesondere von Bachmeier Auskunft darüber erwartet, wie es künftig mit den TSD weitergehen soll. Der Flüchtlingsgesellschaft steht, wie berichtet, ein massiver Personalabbau bis Ende 2019 bevor. Gheri rechnet damit, dass in den kommenden Tagen 50 Mitarbeiter im Sinne des Frühwarnsystems beim AMS gemeldet würden. „Da gibt es noch Redebedarf“, kündigt Gheri an. Für den Donnerstag sei eine Sitzung mit der Geschäftsführung anberaumt worden.

Der sonntägige Rücktritt des Nationalratsabgeordneten Dominik Schrott, die TT berichtete, bringt nun das Personalkarussell der ÖVP in Fahrt. Für Schrott wird Elisabeth Pfurtscheller in den Nationalrat einziehen. Dort war sie bekanntlich von Schrott verdrängt worden. Seither musste Pfurtscheller mit dem Bundesrat vorliebnehmen. Doch auch für Pfurtschellers Bundesratssitz hat die Tiroler ÖVP bereits eine Nachfolgerin parat. Es ist dies die 53-jährige Vizebürgermeisterin von Matrei in Osttirol, Elisabeth Mattersberger. (mami, APA)

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