„Gans Burgenland“ - Genuss-Reigen an acht Standorten im Burgenland

Oggau (APA) - Das Burgenland steht im Herbst wieder im Zeichen der Gans. Der Genuss-Reigen „Gans Burgenland“ lädt zum siebenten Mal zu Veran...

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Oggau (APA) - Das Burgenland steht im Herbst wieder im Zeichen der Gans. Der Genuss-Reigen „Gans Burgenland“ lädt zum siebenten Mal zu Veranstaltungen und kulinarischen Highlights rund um das weiße Federvieh. Heuer gibt es acht Standorte und 25 Packages, sagte Burgenland-Tourismus-Geschäftsführer Hannes Anton am Montag bei der Präsentation in einem Gänsestall in Oggau (Bezirk Eisenstadt-Umgebung).

„Wein und Kulinarik ist ein ganz wichtiger Punkt für den Tourismus aber auch für die Wirtschaft und für die Landwirtschaft Burgenland. Deswegen gibt es auch dieses Gans Burgenland, dieses Festival und diese Packages, die man 2012 ins Leben gerufen hat und mit denen jetzt jedes Jahr natürlich versucht wird, noch mehr Gäste in einem Zeitraum, in dem wir früher nicht so gut gebucht waren, ins Burgenland zu locken“, erläuterte der Tourismuschef.

Zu den Standorten, die heuer teilnehmen zählen u.a. Bad Tatzmannsdorf (Bezirk Oberwart) von 29. bis 30. September, die Vila Vita in Pamhagen (Bezirk Neusiedl am See) am 6. Oktober und Oggau von 13. bis 14. Oktober. Das „Gans Burgenland-Festival“ in Rust findet von 12. bis 14. Oktober bereits zum fünften Mal in Rust statt. Dort steht auch Kultur und Tradition auf dem Programm. Premiere feiert 2018 Podersdorf (Bezirk Neusiedl am See) von 19. bis 21. Oktober. Dort habe man sich mit einem „Gänsemarsch“ etwas Besonderes einfallen lassen. Fünf Lokale bieten ein 15-gängiges Menü an. Drei Gänge werden jeweils in einem Lokal serviert. Man müsse also „im Gänsemarsch sozusagen durch den Ort gehen und diese Kulinarik dort genießen“, sagte Anton, der darauf hofft, dass weitere Standorte von Nord bis Süd für die kostenlose Teilnahme an dem Genuss-Reigen begeistert werden können.

Für Tourismuslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ) sei es gelungen, „mit dem Bereich der Gans - sozusagen unserem inoffiziellen Wappentier, das mit dem Burgenland wirklich im engsten Konnex steht - ein Nischensegment anzusprechen - es ist kein Massenprodukt, es ist ein Nischensegment - wo wir entsprechend die Marke Burgenland kulinarisch aufladen konnten, wo wir entsprechend ein Schwerpunktthema für eine Nebensaison schaffen konnten“.

Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) lobte „Gans Burgenland“. Die Veranstaltungsreihe habe sich in den vergangenen Jahren „toll etabliert“. „Gerade in einer Zeit in der die Globalisierung sehr stark voranschreitet und wahrscheinlich noch stärker wird, brauchen wir auch Regionalität. Und die Menschen sehnen sich auch nach Regionalität“, meinte Niessl, der zu Beginn der Pressekonferenz scherzte: „Es ist die erste Pressekonferenz, die ich in einem Stall mache. Ich finde das sehr gut und für sehr originell“.

Gänsezüchter, Winzer und Gastronom Matthias Siess zeigte sich mit der Vermarktung der Gans bzw. der Entwicklung von Gans Burgenland ebenfalls sehr zufrieden. Früher sei die Saison im September vorbei gewesen, jetzt gehe sie - auch dank Wildwochen und Martini - bis in den Dezember. Die Gänsezucht sei aber im Hinblick auf „sehr viele Feinde, wie Marder und Fuchs“ eine Herausforderung.

(S E R V I C E - gans.brugenland.info)


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