Asylwerber in Lehre: AK und vida kritisieren Arbeitsmarktpolitik

Wien (APA) - Die Arbeitsmarktpolitik der Regierung - Stichwort Asylwerber in der Lehre und Rot-Weiß-Rot-Card - wird von Arbeitnehmervertrete...

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Wien (APA) - Die Arbeitsmarktpolitik der Regierung - Stichwort Asylwerber in der Lehre und Rot-Weiß-Rot-Card - wird von Arbeitnehmervertretern scharf kritisiert. Die Regierung solle Jugendlichen, die bereits hier sind, eine Chance geben, sagte Arbeiterkammer Präsidentin Renate Anderl am Montag in einer Aussendung. vida-Chef Roman Hebenstreit forderte, den Weg einer seriösen Arbeitsmarktpolitik einzuschlagen.

Die Regierung solle die Auf- und Umschulung von Arbeitssuchenden stärker fördern und das Fachkräftestipendium ausbauen, meinte Anderl weiter. Notwendig sei auch ein Qualitätsmanagement in der betrieblichen Ausbildung. „Da wäre genug zu tun“, so die AK-Präsidentin. Nicht sinnvoll sei es hingegen, weitere Menschen aus Drittstaaten nach Österreich zu holen, wie das nun durch Ausweitung der Rot-Weiß-Rot-Karte laut geschehen soll.

„Es gibt einerseits AsylwerberInnen und andererseits Fachkräfte“, findet wiederum Hebenstreit von der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida. „Man darf hier nicht populistisch und unseriös über einen Kamm scheren. Beide Gruppen haben allein schon von ihren unterschiedlichen zahlenmäßigen Dimensionen nichts miteinander zu tun.“

~ WEB http://www.oegb.at ~ APA267 2018-08-27/14:43


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