Knoten Riegersdorf der S7 wird ab Mitte September gebaut

Großwilfersdorf/Heiligenkreuz im Lafnitztal (APA) - Die Arbeiten an der Fürstenfelder Schnellstraße (S7) nehmen Formen an: Die Autobahngesel...

Großwilfersdorf/Heiligenkreuz im Lafnitztal (APA) - Die Arbeiten an der Fürstenfelder Schnellstraße (S7) nehmen Formen an: Die Autobahngesellschaft Asfinag hat nun ein Baulos mit einem Auftragsvolumen von 23,8 Millionen Euro an eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus drei österreichischen Unternehmen übergeben. Porr, Granit und Gebrüder Haider werden den Knoten Riegersdorf bauen, der die Südautobahn (A2) mit der knapp 28 Kilometer langen S7 verknüpft.

Das westlichste von insgesamt sieben Baulosen wird ab Mitte September gebaut. Seit vergangenen Dezember wird die ebenfalls fast 28 Kilometer lange und mehrere Mio. Euro teure Baustraße errichtet, auf der künftig der gesamte Baustellenverkehr fahren wird.

Die S7 wird nach ihrer geplanten Fertigstellung 2023 von der A2 in der Oststeiermark bis nach Heiligenkreuz im Burgenland führen. Die Kosten für die gesamte Schnellstraße belaufen sich auf knapp 700 Mio. Euro, teilte die Asfinag am Dienstag in einer Aussendung mit. Mit ihr werden künftig rund 20.000 Fahrzeuge pro Tag von der stark belasteten Gleisdorfer Straße (B65) und der Fürstenfelder Straße (B319) abgezogen. Davon sollen Bewohner der Ortschaften Großwilfersdorf, Altenmarkt bei Fürstenfeld, Fürstenfeld und Rudersdorf profitieren. Darüber hinaus ist die neue S7 nach der Gesamtfertigstellung eine bessere Verbindung von und nach Ungarn.

Rund eineinhalb Jahrzehnte lang war die Fürstenfelder Schnellstraße in Planung. Der Baustart war ursprünglich einmal für 2007 vorgesehen, doch Einsprüche bei der Umweltverträglichkeitsprüfung und beim Wasserrecht haben das Anrücken der Bagger verzögert.

~ ISIN AT0000609607 WEB http://www.asfinag.at

http://www.porr-group.com ~ APA122 2018-08-28/09:59


Kommentieren