Schule in Landeck nach Sanierung startklar

Die größte Schulbaustelle im Bezirk Landeck ist so gut wie fertig. Am 5. September geht die Volksschule Angedair wieder in Betrieb.

© Reichle

Von Matthias Reichle

Landeck –„Wir ziehen ein“, bestätigte Direktorin Daniela Lehmann gestern. „Es ist wirklich gelungen, ich habe einfach eine Gaudi.“ Für 160 Landecker Kinder, aber auch für die Lehrer ist der Schulbeginn heuer etwas Besonderes. Das neue Jahr startet für sie mit einem rundum erneuerten Schulgebäude. Am 5. September geht die Volksschule Angedair offiziell in Betrieb. Die größte Schulbaustelle des Bezirks ist derzeit am Fertigwerden. Anfang April 2017 feierte die Stadt den Spatenstich für den Um- und Zubau – dem Unternehmen waren jahrelange Diskussionen um die Kosten vorausgegangen. Nun biegt man in die Zielgerade ein. Man liege „brutal gut im Zeitplan“, betont Christian Mayer, der das Projekt für die Stadtgemeinde betreut. Gestern fanden die letzten Asphaltierungsarbeiten hinter der Schule statt.

Das Mobiliar sei bereits eingeräumt, es seien nur noch Restarbeiten offen wie Malerarbeiten sowie eine Grundreinigung, erklärt Mayer. Für ihn war es eine gute Baustelle mit einem „sehr dichten Zeitplan“. Eine offizielle Einweihung sei in Planung, der Termin sei aber noch nicht fixiert.

Der Umbau, bei dem die Schule von Grund auf saniert wurde, war mit 7,7 Mio. Euro budgetiert. Derzeit sei man am „Räumen“, betont Lehmann. Während der Bauphase wurden die Kinder und Lehrer auf die anderen Schulen der Stadt aufgeteilt. „Wir waren sehr zerfleddert, Zusammenarbeiten ist jetzt wieder gut für die Gruppendynamik.“ Die Volksschule startet übrigens mit neun Klassen, vier davon jahrgangsübergreifend.


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