Merkel auf Afrika-Reise: Wirtschaftsbeziehungen gegen Fluchtursachen

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will auf ihrer Reise nach Westafrika die wirtschaftlichen Beziehungen in die R...

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Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will auf ihrer Reise nach Westafrika die wirtschaftlichen Beziehungen in die Region stärken, um damit auch Fluchtursachen einzudämmen. Der Besuch in Senegal, Ghana und Nigeria stehe im Zusammenhang mit den Bemühungen der Bundesregierung, die Verbindungen Europas zu dem benachbarten Kontinent zu stärken.

Außerdem soll die politische und wirtschaftliche Entwicklung in der Region gefördert werden, hieß es am Dienstag aus Regierungskreisen in Berlin.

Aus den drei Ländern machten sich Menschen auf den Weg nach Europa, obwohl es in ihren Ländern keine Fluchtgründe gebe, die zu Asyl berechtigten. Das Ziel müsse daher sein, dass sich die Menschen dort nicht auf den illegalen und für sie gefährlichen Weg nach Europa machten, hieß es weiter. In dem Zusammenhang müsse auch über ein System nachgedacht werden, wie junge Menschen aus Afrika legal und gesteuert etwa zum Studieren nach Europa kommen könnten.

Merkel reist von Mittwoch bis Freitag in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation nach Senegal, Ghana und Nigeria. Zum Auftakt ist Merkel in Senegals Hauptstadt Dakar zu Gast, wo sie sich mit dem Präsidenten Macky Sall über die wirtschaftliche Entwicklung des Senegal, außenpolitische Themen und die regionale Zusammenarbeit austauschen will. Außerdem ist ein Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft geplant.

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