LA: Nach Dopinggeständnis will Schenk Gold behalten: „Ist verjährt“

Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Zehnkampf-Olympiasieger Christian Schenk befürchtet nach seinem Dopinggeständnis nicht, dass ihm das Interna...

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Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Zehnkampf-Olympiasieger Christian Schenk befürchtet nach seinem Dopinggeständnis nicht, dass ihm das Internationale Olympische Komitee die in Seoul gewonnene Goldmedaille nach 30 Jahren wieder abnimmt. „Das hoffe ich nicht. Das ist verjährt“, sagte der 53-Jährige der Tageszeitung „Die Welt“ in einem Interview.

Außerdem sei er nicht positiv im Wettkampf getestet worden.“ Wie alle Medaillengewinner musste auch Schenk nach seinem Sieg zur Dopingkontrolle.

Schenk hatte 1988 beim letzten Olympia-Auftritt einer DDR-Mannschaft Zehnkampf-Gold geholt. Dienstag hatte er in einem FAZ-Interview jahrelanges Doping zugegeben und auch über spätere gravierende psychische Probleme gesprochen.


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