Liebestoller Delfin terrorisiert Badegäste in Frankreich

Ein Delfin ist vor der Küste von Brest Menschen offenbar etwas zu Nahe gekommen. Der Bürgermeister verhängte ein Badeverbot.

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Symbolbild.
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Brest - Dass Strände schon einmal wegen Haien oder Quallen gesperrt wurden, ist nichts ungewöhnliches. Jetzt wurde jedoch an den Stränden der Bretagne in Frankreich ein Badeverbot wegen eines Delfins verhängt. Denn dieser kam den Menschen etwas näher als gewohnt.

Der Grund: Der Delfin war wohl auf Partnersuche vor der Küste von Port-Maria in der Kommune Landévennec und hatte sich an Menschen und deren Booten gerieben. „Ich habe diese Anordnung erlassen, um die Sicherheit der Menschen zu bewahren. Mehrere Badegäste hatten große Angst. Der Delfin hat vergangene Woche sogar eine Frau mit seiner Nase hochgehoben", sagte Bürgermeister Roger Lars gegenüber der französischen Zeitung Ouest France.

Mittlerweile ist das Tier auf den Namen Zaphar getauft und hat schon einige Schlagzeilen gemacht. Das Badeverbot stieß jedoch auf Widerstand. Der Anwalt Erwan Le Cornec will dagegen klagen. Das Verbot „exzessiv und negativ", sagte er in dem Zeitungsinterview. (tb)


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