Die magische Drei

Kematen und Hall ließen gestern nichts anbrennen: Die „Blues“ schickten Söll mit fünf Toren heim, Hall Kundl mit vier.

  • Artikel
  • Diskussion
© www.muehlanger.at

Von Manuel Lutz

Wörgl –„Ich bin stinksauer, total angefressen“, meldete sich Wörgl-Coach Denis Husic nach der gestrigen 0:4-Heimschlappe gegen die Altach Amateure zu Wort. Dabei hatte das Spiel gut angefangen, die Hausherren waren die bessere Elf, der Trainer sah die erste Halbzeit eigentlich gelassen: „Wir haben den Gegner im Griff gehabt, ich hab’ nicht gemeint, dass wir einen Treffer bekommen.“ Dennoch gingen die Gäste mit einer 1:0-Führung in die Pause („Die haben den Ball rausgeschossen, der Treffer kam aus dem Nichts“).

Die Wörgler fanden in Durchgang zwei durch Peter Kostenzer und Dejan Kostadinovic auch zwei Top-Chancen (46., 48.) auf den Ausgleich vor, das nötige Glück fehlte jedoch: „Weltklasse, wie der Goalie von ihnen gehalten hat.“ In der Folge bestraften die Vorarlberger die Fehler der Husic-Elf eiskalt: „Wir haben gut gespielt. Aber wir wurden ausgekontert, aus sechs Aktionen haben die vier Tore gemacht.“ Was dem Übungsleiter richtig sauer aufstieß: „Der spaziert beim Konter 60 Meter über unseren Rasen und wir laufen mit und machen nichts.“ Es war die dritte Heimniederlage für Wörgl.

Für Kufstein setzte es indes den dritten Nuller in Folge. Die Festungsstädter verloren gegen St. Johann 1:3, für Coach Markus Duftner ist klar: „Wir haben vorne eine Blockade, wir treffen permanent die falschen Entscheidungen. Das effizientere Team hat gewonnen.“

Kitzbühel musste sich in Anif mit 0:2 geschlagen geben, nur Schwaz konnte mit einem 3:1-Erfolg gegen Langenegg anschreiben – der dritte Sieg in Serie, Trainer Lampl meinte lachend: „Mehr geht nicht, nur noch mehr Tore.“

E-Bike und 10 x € 300,- Sportgutscheine gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren. Der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

David Oberortner (blau) konnte mit Schwaz indes den nächsten Sieg einfahren. Die Silberstädter gewannen gegen Langenegg 3:1.
© Thomas Böhm

Kommentieren


Schlagworte