Rotes Kreuz Kitzbühel: Ende der Herbergssuche in Sicht

Rotes Kreuz und Stadt Kitzbühel kommen sich näher, der Standort neben dem Eurotours scheint fix. Nun sind die städtischen Gremien am Zug. Gebaut könnte dann schon im kommenden Jahr werden.

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Von Harald Angerer

Kitzbühel –Schon seit Jahren kämpft das Rote Kreuz in Kitzbühel mit Platznöten. Derzeit sind die Ortsstelle und auch die Bezirksstelle in der Jochbergerstraße in Kitzbühel neben der Feuerwehr angesiedelt. Doch das Gebäude wird zu klein. Deshalb sind die Verantwortlichen schon seit Längerem auf der Suche nach einem neuen Standort.

Mit dem Führungswechsel in der Rotkreuz-Bezirksstelle ist im Vorjahr Bewegung in die Sache gekommen. Ins Auge gefasst wurde ein neuer Standort an der Brixentaler Straße, neben dem Eurotours-Gebäude. Doch auf dieser Fläche gab es Unklarheiten, was den Untergrund betrifft, die TT berichtete.

Das in Frage kommende Grundstück gehört der Gemeinde Kitzbühel. In einem Gespräch wurden nun auch die letzten Fragen zur Bodenbeschaffenheit geklärt, schildert Rotkreuz-Bezirksgeschäftsführer Stefa­n Kappel. „Wir konnten alle offenen Fragen klären und sind guter Dinge“, sagt Kappel. Von Seiten der Stadt sei man sehr bemüht. Es gebe auch schon einen Entwurf zur neuen Geschäftsstelle. „Mit der Detail-Planung warten wir aber noch, bis wir das offizielle Okay der Gemeinde haben“, schildert der Rotkreuz-Geschäftsführer. Denn nun müsse das Vorhaben erst dem Gemeinderat in Kitzbühel präsentiert werden.

Das bestätigt auch Bürgermeister Klaus Winkler. „Hinsichtlich des Standortes konnte alles geklärt werden. Wir haben ein geologisches Gutachten erstellen lassen“, sagt Winkler. Das Gutachten wurde basierend auf der Vorplanung des Roten Kreuzes erstellt. Es sei möglich, den Hindernissen auf dem Grundstück, wie zum Beispiel einem Rinnsal, aus dem Wege zu gehen. Bei der Planung wurde auch die Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel eingebunden, denn auch der Umweltschutz hat in dem Bereich ein Wort mitzureden.

„Wir haben dem Roten Kreuz auf jeden Fall jegliche Unterstützung zugesagt, da ein Standort in Kitzbühel für uns sehr wichtig ist“, erklärt Winkler. Die Pläne würden nun den städtischen Gremien vorgelegt, er geht aber von einer Einigung bis Ende des Jahres aus. Geplant ist, dass das Rote Kreuz ein Baurecht auf dem Grundstück eingeräumt bekommt, für einen symbolischen Betrag, wie es Winkler bezeichnet.

Auch das Rote Kreuz hofft auf eine Einigung bis Jahresende. Denn der Zeitplan ist knapp gesteckt. Noch im Jahr 2019 soll bereits mit den Bauarbeiten auf dem Standort begonnen werden und im Jahr 2020 soll die neue Geschäftsstelle bezogen werden.


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