Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend schwächer

Tokio (APA) - Die Aktienmärkte in Asien haben am Donnerstag überwiegend nachgegeben. Insbesondere in China standen die Börsen unter Druck. D...

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Tokio (APA) - Die Aktienmärkte in Asien haben am Donnerstag überwiegend nachgegeben. Insbesondere in China standen die Börsen unter Druck. Der Hang Seng Index in Hongkong beendet seine Folge von vier Gewinntagen und verlor um 252,39 Zähler (minus 0,89 Prozent) auf 28.164,05 Einheiten. Der Shanghai Composite fiel 31,55 Punkte oder 1,14 Prozent auf 2.737,74 Punkte.

Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um moderate 21,28 Zähler oder 0,09 Prozent auf 22.869,50 Punkte. Die Märkte in Indien und Australien zeigten sich uneinheitlich. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 38.645,70 Zählern mit minus 77,23 Punkten oder 0,20 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg zaghafte 3,5 Zähler oder 0,05 Prozent auf 6.460,50 Einheiten.

Zunächst hatte die Börsenrally an der Wall Street die Indizes in Asien gestützt. Doch im Handelsverlauf gaben sie ihre Kursgewinne wieder ab. Anleger halten sich zurück. Eine Lösung für den Handelsstreit der USA mit China zeichnet sich augenscheinlich derzeit nicht ab, schreibt Christian Schmidt von der Helaba-Bank. Die Börsianer sorgten sich zudem, dass die US-Notenbank die geldpolitischen Zügel schneller als gedacht straffen könnte. In diesem Fall könnten Anlagegelder verstärkt aus den Schwellenländern in die USA umgeleitet werden.

In Hongkong fielen die Aktien von China Mengniu Dairy um 0,85 Prozent, obwohl Chinas führender Milchprodukte-Hersteller seinen Nettogewinn im ersten Halbjahr um 38 Prozent gesteigert hat.

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Die Papiere von China Construction Bank und von Bank of China rutschten jeweils über ein Prozent ab. Auch Industrial & Commercial Bank of China fielen über ein Prozent. Das Finanzunternehmen gibt noch am Donnerstag seine Halbjahresergebnisse bekannt.

In Tokio zogen die Papiere von Tokuyama mit einem Plus von 4,98 Prozent an die Spitze des Nikkei-225. Das japanische Chemieunternehmen will bis April 2020 seine Produktionskapazität von hochreinem Aluminiumnitrid-Pulver um 40 Prozent erhöhen.


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