Bei der WM ist Olympia im Hinterkopf

Bei den Titelkämpfen in Südkorea wird bereits um die ersten 60 Quotenplätze für die 15 Bewerbe der olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio geschossen.

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Hofften beim Abflug auf WM-Erfolge: Hofmann (l.) und Peer.
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Changwon –Die österreichischen Sportschützen brachen kürzlich mit Medaillenhoffnungen im Gepäck zur WM nach Changwon auf. Bei den zweiwöchigen Titelkämpfen in Südkorea wird aber nicht nur um Edelmetall, sondern auch bereits um die ersten 60 Quotenplätze für die 15 Bewerbe der olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio geschossen. Los geht es am Sonntag mit dem neu ins Olympiaprogramm aufgenommenen Luftgewehr-Mixed-Bewerb. Zu Ende gehen die Titelkämpfe der Elite und Junioren nach 66 Entscheidungen mit Luftgewehren, Luftpistolen, Kleinkalibergewehren, Pistolen, Großkalibergewehren und Wurfscheibenflinten am 14. September.

Das 26-köpfige ÖSB-Team um die Olympiafünfte Olivia Hofmann und Franziska Peer (beide Tirol) darf sich nach zuletzt starken Leistungen Chancen auf Spitzenplätze ausrechnen. Im Weltcup haben Bernhard Pickl und Alexander Schmirl sowie Peer am südkoreanischen WM-Schauplatz zu Saisonbeginn drei Podestplätze geschafft.

Florian Neururer, Generalsekretär des Österreichischen Schützenbundes (ÖSB), hofft indes nicht nur auf Medaillen für Österreich: „Für uns ist es die erste Möglichkeit, Olympia-Quotenplätze zu erzielen.“ (TT, APA)


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