Rallye: ÖM-Matchball für Mayr-Melnhof schon im Wechselland

Wien/Pinggau (APA) - Schon beim vorletzten ÖM-Lauf im steirischen-niederösterreichischen Wechselland kann Nikolaus Mayr-Melnhof erstmals öst...

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Wien/Pinggau (APA) - Schon beim vorletzten ÖM-Lauf im steirischen-niederösterreichischen Wechselland kann Nikolaus Mayr-Melnhof erstmals österreichischer Rallye-Staatsmeister werden. Holt der Steirer im Ford Fiesta R5 19 Punkte (z. B. Platz 2 plus Powerstage-Zusatzpunkt), dann ist er bei der finalen NÖ-Rallye auch rechnerisch nicht mehr einzuholen. „In erster Linie will ich aber natürlich gewinnen“, so Mayr-Melnhof.

Schafft der bei 105 Punkten haltende Mayr-Melnhof die Mindest-Vorgaben, würden seinem 38 Zähler zurückliegenden Verfolger Gerhard Aigner (67 Punkte) selbst zwei Siege inklusive jeweils drei Zusatzpunkte nicht mehr reichen, um den Leader abzufangen. Außerdem fährt der Oberösterreicher diesmal mit einem Skoda Fabia R5 statt mit dem gewohnten Ford Fiesta World Rallye Car.

„Natürlich lassen sich diverse Rechenspiele nicht ausblenden“, gestand Mayr-Melnhof vor der 25. Auflage der Wechselland-Rallye, bei der Freitag und Samstag rund um das steirische Pinggau bezeichnenderweise auch höchst wechselhaftes Wetter erwartet wird. „Zu gewinnen wird schwer genug, weil ich einige Prüfungen überhaupt nicht kenne“, gestand der ÖM-Führende. „An den Titel denke ich natürlich, das ist ganz klar, der letztendlich vielleicht erfolgreiche Kampf gegen starke Gegner macht diesen jedoch noch viel wertvoller für mich. Also ist das erklärte Ziel der Rallye-Sieg“, sagte der 39-jährige Spross der bekannten Unternehmerfamilie Mayr-Melnhof

Während Rekord-Staatsmeister und Titelverteidiger Raimund Baumschlager im Wechselland sein Comeback nach Verletzung gibt, hat auf dem Papier auch noch der wie Aigner bei 67 Punkten haltende Oberösterreicher Johannes Keferböck im Skoda Fabia R5 eine kleine Titelchance. Er ist aber der einzige der Spitzenpiloten, der bisher alle heurigen Rallyes beendet hat, und muss deshalb sein schlechtestes Ergebnis noch streichen. „Realistischerweise ist der Titel-Zug daher für mich abgefahren“, gestand Keferböck. „Niki wäre ein absolut verdienter Meister.“

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