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Transit-Brautschau dies- und jenseits des Brenners

Nach Bayern und dem Unterland soll heute auch im Wipp- und Eisacktal die Bürgermeisterfront gegen den Lkw-Transit geschlossen werden.

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© Thomas Boehm / TT

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –„Wir brauchen Südtirols Unterstützung, wenn Österreich an der Block­abfertigung festhält.“ So zitierte am Mittwoch Rai Südtirol die bayerische Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) in einem Beitrag auf Twitter. Eine Aussage, die gestern von Aigners Kommunikationschef Eric Markuse weder bestätigt noch dementiert werden konnte. Fakt ist, dass Aigner am Mittwoch anlässlich einer Pressereise zum Thema „Urbane Seilbahn“ nicht nur in Innsbruck (Patscherkofelbahn), sondern auch in Sterzing Halt machte. Dort kam es auch zu einem kurzen Treffen mit Südtirols LH Arno Kompatscher (SVP). Der Transitverkehr sei dort offiziell kein Thema gewesen, heißt es. An der bayerischen Position zu den Lkw-Blockabfertigungen habe sich nichts geändert. Diese lehnt Deutschland nach wie vor ab. Die Lösung müsse auf der Bahn liegen. Dass man bei den nördlichen Zulaufstrecken zum BBT arg im Verzug ist, wissen die Nachbarn. Und auch, dass es insbesondere gegen den teilweise oberirdischen Verlauf arge Bedenken gibt. Doch Neues kündigt sich an, wie Markuse bestätigt: „In Kürze werden wir besser aufgestellt sein.“


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