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Rot-Weiß-Rot-Card: Prüfung dauert oft mehrere Monate

In der Frage der qualifizierten Zuwanderung rückt die Rot-Weiß-Rot-Card in den Vordergrund. Verfahren sollen vereinfacht werden. Das allein wird nicht reichen, um Österreich attraktiver zu machen. In Tirol arbeiten 117 Arbeitskräfte mit dieser Card.

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Der Zugang zu einer Arbeitsberechtigung durch eine Rot-Weiß-Rot-Card soll attraktiver werden.
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Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck –In Tirol sind derzeit 117 Arbeitskräfte mit Rot-Weiß-Rot-Card gemeldet, darunter nur drei besonders hoch Qualifizierte: ein Diplomingenieur für Maschinenbau, ein medizinischer Wissenschafter und ein Physiker. Die Zahlen für die ersten sechs Monate dieses Jahres stammen vom Ausländerfachzentrum am Tiroler Arbeitsmarktservice (AMS), das die Ansuchen begutachtet. „Wir überprüfen, ob die Urkunden echt sind“, sagt dessen Leiter Michael Brenner. Das kann mehrere Wochen dauern, manchmal auch Monate, je nach Komplexität des Falls. Mit der zeit- und ressourcenaufwändigen Aufgabe beschäftigen sich zehn Mitarbeiter. Ausbildungs- oder Sprachnachweise müssen oft erst übersetzt werden. Die Karte wird für 24Monate ausgestellt.


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