Übung im Arlbergtunnel mit 100 Statisten

Fünf Stunden lang war gestern ab 15 Uhr der Arlberg-Straßentunnel für den Verkehr gesperrt. Grund dafür war eine Großübung, die alle vier Ja...

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Fünf Stunden lang war gestern ab 15 Uhr der Arlberg-Straßentunnel für den Verkehr gesperrt. Grund dafür war eine Großübung, die alle vier Jahre durchgeführt werden muss. 250 Einsatzkräfte der Feuerwehren Landeck, Flirsch, Schnann, Pettneu und St. Anton auf Tiroler Seite sowie aus Klösterle, Stuben, Dalaas, Wald, Braz und Bludenz (Vorarlberg), das Rote Kreuz aus Land­eck und jenes aus Bludenz nahmen gemeinsam mit der ÖBB-Betriebsfeuerwehr und dem Katastrophenzug Rankweil daran teil. Dazu waren 100 Statisten im Einsatz.

„Übungsannahme war ein Brand mit starker Rauchentwicklung samt Versorgung von Verletzten bis hin zur Evakuierung", sagte Bernhard Köck vom Asfinag-Tunnelmanagement. Die Feuerwehr rückte mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkameras vor, erstmals wurde die neu installierte Hochdrucksprühnebelanlage aktiviert, um die Temperatur bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte niedrig zu halten. Die „Unfallbeteiligten" wurden über die Verbindungsstollen und dann mit Bussen und speziellen Fahrzeugen in Sicherheit gebracht. Um 20 Uhr konnte der Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben werden. (psch)


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