Hunde schlugen an: Grausige Funde entlang der Ache

Es sind grausige Funde, die Manuela Weiskopf beim Gassigehen mit ihren zwei Hunden machte — und das gleich mehrmals in den vergangenen Woche...

Die Wörglerin stieß immer wieder auf abgetrennte Beine.
© Weiskopf

Es sind grausige Funde, die Manuela Weiskopf beim Gassigehen mit ihren zwei Hunden machte — und das gleich mehrmals in den vergangenen Wochen. Entlang der Brixentaler Ache fand die Wörglerin abgetrennte und teilweise verweste Gliedmaßen von Rehen. „Ich spaziere mit meinen Hunden an heißen Tagen entlang der Ache, weil es dort schön kühl ist. Den ersten Fund machte ich mit einer Freundin vor etwa einem Monat. Da lag ein Rehbein in einem Gassisackerl in einem Mülleimer", schildert Weiskopf, die sich damals „nicht viel dabei dachte".

Doch seither stieß sie immer wieder auf Gliedmaßen entlang der Ache. „Vor drei Wochen stand ich im Bereich der Gartenhäuser im Wasser, um für meine Hunde Steckerl zu werfen, als zu meinen Füßen Kopfhaut und Ohren eines Rehs angeschwemmt wurden." Ein anderes Mal hätten am Wegesrand Innereien gelegen.

Der Wörglerin lassen die Funde keine Ruhe — nun will sie die Polizei einschalten. Ein befreundeter Jäger äußerte Weiskopf gegenüber den Verdacht, dass ein anderer Waidmann die Reste seines Jagderfolges unsachgerecht entsorgt haben könnte. Dafür würde sprechen, dass die Beine mit einem sauberen Schnitt abgetrennt wurden. Weil die Gliedmaßen unterschiedlich verwest waren, wäre dies dann aber kein einmaliges Vergehen. (jazz, fh)

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