Zeitumstellung - Österreich bei Umfragebeteiligung an zweiter Stelle

Brüssel (APA) - Österreich liegt gemessen an der Bevölkerungsgröße, was die Beteiligung an der EU-Befragung zur Zeitumstellung betrifft, an ...

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Brüssel (APA) - Österreich liegt gemessen an der Bevölkerungsgröße, was die Beteiligung an der EU-Befragung zur Zeitumstellung betrifft, an zweiter Stelle hinter Deutschland. Die EU-Kommission veröffentlichte am Freitag die offiziellen Ergebnisse: Demnach nahmen in Deutschland 3,79 Prozent der Bevölkerung an der Umfrage teil, in Österreich 2,94. Schlusslicht ist Großbritannien mit nur 0,02 Prozent Beteiligung.

Nur in Zypern und Griechenland sprachen sich Mehrheiten (53 und 56 Prozent) für die Beibehaltung der Zeitumstellung aus. In Österreich ist eine Mehrheit von 77 Prozent für ein Ende der Zeitumstellung, in der gesamten EU sind es 84 Prozent.

Die SPÖ-Delegationsleiterin im EU-Parlament, Evelyn Regner, begrüßte die Ankündigung der EU-Kommission für eine Abschaffung der Zeitumstellung. „Es ist richtig, dass Kommissionspräsident Juncker dieses Thema rasch aufgreift. Das unsägliche Zeitumstellen zweimal im Jahr ist nicht mehr zeitgemäß. Energiesparende Effekte sind ausgeblieben und auch für die Gesundheit von Mensch und Tier ist die Umstellung wenig förderlich.“

Es gehe jetzt darum, eine Lösung mit allen EU-Staaten für eine einheitliche EU-Zeit zu verhandeln. „Was nicht passieren darf ist, dass in einigen Teilen Europas die Uhren nach der Sommerzeit, in anderen Teilen nach der Winterzeit ticken“, betonte Regner.

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