Zeitumstellung - Regierung will dauerhafte Sommerzeit

Hongkong/Wien (APA) - Die Bundesregierung ist für die dauerhafte Sommerzeit und das EU-weite Ende der Zeitumstellung. Die Frage der Winterze...

Hongkong/Wien (APA) - Die Bundesregierung ist für die dauerhafte Sommerzeit und das EU-weite Ende der Zeitumstellung. Die Frage der Winterzeit stelle sich im Moment gar nicht, wurde am Freitag bei einer Pressekonferenz in Hongkong betont.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) sagte, dass durch die Zeitumstellung keine Energieeinsparungen erfolgt seien. Daher solle sich die EU an den 60 Ländern orientieren, die bereits dauerhafte Sommerzeit haben. „Es macht wirklich nur Sinn, eine Zeit zu haben“. Auch in Hongkong, wo sich Schramböck, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bildungsminister Heinz Faßmann (beide ÖVP) gerade befinden, gebe es keine Zeitumstellung.

Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) sagte, dass die Zeitumstellung ein gewisses Risiko darstelle. „Es ist immer eine gewisse Gefahr, wenn jemand eine Stunde früher aufsteht“. Man solle lieber den Rhythmus einhalten, denn „wir sind biologische Geschöpfe, wir brauchen das“. Hofer rechnet damit, dass das Thema schon beim informellen Verkehrsministerrat auf der Tagesordnung stehen könnte. Er sei für „ewigen Sommer“, scherzte er.

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