Merkel mahnt sichere und faire Wahlen in Nigeria an

Abuja/Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in Nigeria freie Präsidentschaftswahlen in dem west...

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Abuja/Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in Nigeria freie Präsidentschaftswahlen in dem westafrikanischen Land angemahnt. Deutschland setze darauf, dass die für Februar geplante Abstimmung „sicher und fair“ ablaufe, sagte Merkel am Freitag nach einem Treffen mit Präsident Staatschef Muhammadu Buhari in Nigerias Hauptstadt Abuja. Dies habe ihr Buhari auch zugesichert.

„Die Jugend wird in ihr eigenes Land nur Vertrauen haben, wenn politische Prozesse transparent, ohne Korruption, frei und fair ablaufen“, sagte die Kanzlerin weiter.

Nigeria ist die letzte Station von Merkels dreitägiger Westafrika-Reise. Das Land ist mit rund 190 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Volkswirtschaft im Afrika südlich der Sahara. Der 75-jährige Buhari wird bei den Wahlen von Nigerias Senatsvorsitzendem Bukola Saraki herausgefordert.

Der ehemalige Putschist Buhari steht allerdings unter Druck abzutreten, nicht zuletzt aufgrund seines hohen Alters. Zudem wird ihm vorgeworfen, nicht effektiv genug gegen die Islamistengruppe Boko Haram vorzugehen.


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