Bewerbung St. Pöltens zur Kulturhauptstadt 2024 geht in Zielgerade

St. Pölten (APA) - Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sieht die Bewerbung St. Pöltens zur Kulturhauptstadt Europas...

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St. Pölten (APA) - Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sieht die Bewerbung St. Pöltens zur Kulturhauptstadt Europas 2024 in die Zielgerade einbiegen. Sie sprach am Freitag von einer großartigen Chance, die Landeshauptstadt und die gesamte Region positiv weiterzuentwickeln.

St. Pölten befinde sich auch im Zentrum eines Kulturraumes, der in die Bewerbung miteinbezogen werden solle, sagte Mikl-Leitner. Als Beispiele nannte sie die Wachau, Grafenegg, die Schallaburg, Krems mit seiner Kulturmeile und der dann neuen Landesgalerie Niederösterreich. Die Landeshauptfrau sieht darin eine gute Möglichkeit, St. Pölten und das Umland „als selbstständige Kulturregion zu entwickeln“.

Darüber hinaus wolle man St. Pölten auf europäischer Ebene „als Musterstadt“ für vergleichbare europäische Städte positionieren. Mikl-Leitner begründete das unter anderem mit der Lage im Herzen Europas, der Nähe zu Großstädten wie Wien, Prag und Bratislava und der Anbindung an die wichtigen Verkehrsachsen. Man werde alles unternehmen, um St. Pölten zur Kulturhauptstadt Europas 2024 zu machen, betonte die Landeshauptfrau.

Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) bezeichnete die Bewerbung „als richtigen Schritt zur richtigen Zeit“. Die Hauptstadtwerdung vor 30 Jahren habe für Aufbruchsstimmung gesorgt und viel Erfahrung gebracht, diese Entwicklung sei jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Eine „Mittelstadt“ zu sein habe den Vorteil, auf der einen Seite viele zentrale Einrichtungen zu haben und auf der anderen Seite überschaubar zu sein, so Stadler. St. Pölten wolle zudem nicht „Kunststadt“ sein, sondern Kulturstadt, wo Kultur „für und mit den Menschen erlebbar ist“.

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Laut Geschäftsführer Michael Duscher wird die Bewerbung bis Jahresende eingereicht. Ende Jänner 2019 findet eine Präsentation im Bundeskanzleramt statt. 2019 werden dann auch die Projekte konkretisiert. Die Präsentation vor Vertretern der EU steigt im November 2019. Ende desselben Monats wird dann die Entscheidung fallen, ob St. Pölten den Zuschlag erhält.


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