Fußball: Salzburg will CL-Schmerz gegen Admira verarbeiten

Salzburg/Ma. Enzersdorf (APA) - Das unglückliche Aus im Play-off für die Fußball-Champions-League am Mittwoch schmerzt Red Bull Salzburg noc...

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Salzburg/Ma. Enzersdorf (APA) - Das unglückliche Aus im Play-off für die Fußball-Champions-League am Mittwoch schmerzt Red Bull Salzburg noch immer. In der Bundesliga will Marco Roses Team am Sonntag (17.00 Uhr/live Sky) gegen Admira Wacker in der sechsten Runde aber den nächsten Schritt in der Schmerzbewältigung setzen. Die Vorzeichen sind klar. Salzburg hat bisher alle Spiele gewonnen, die Admira erst ein Tor geschossen.

„Wir wollen gar nicht wegdiskutieren, dass das richtig weh tat. Am Sonntag haben wir die Möglichkeit daran zu arbeiten, dass der Schmerz ganz weg ist. Wir wollen eine gute Leistung bringen, um wieder ins richtige Fahrwasser zu kommen“, kündigte Rose an. Gut möglich, dass der Deutsche am Sonntag einigen Stammkräften wieder eine Pause gibt, schließlich geht es für die Nationalteamspieler nach dem Spiel gegen die Admira praktisch ohne Pause weiter.

Rose weiß, was die eindeutige Ausgangslage für Salzburg gefährlich macht: „Wenn man nicht die richtige Haltung findet und nicht das eigene Spiel macht, ist ein Gegner, der hier nichts zu verlieren hat, immer in der Lage über sich hinauszuwachsen und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu bekommen. Wir müssen zeigen, dass das unser Zuhause ist, und wir hier nicht einen Zentimeter nachgeben.“

Die Salzburger sind gewarnt. Die letzte Heimniederlage in der Liga gab es im November 2016 gegen die Admira. „Sie sind auf keinen Fall ein leichter Gegner und nie leicht zu spielen“, sagte Kapitän Andreas Ulmer. Admira-Trainer Ernst Baumeister ist darauf eingestellt, dass die Aufgabe seiner Mannschaft durch das Champions-League-Aus der Salzburger noch ein bisschen schwieriger geworden ist. „Es ist egal, wie das Spiel unter der Woche ausgegangen ist. Es kann sein, dass sie jetzt noch ein bisschen wuchtiger sind“, sagte Baumeister.

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Eine besonders defensive Taktik will der Admira-Coach seinem Team dennoch nicht verpassen. „Das könnten wir auch gar nicht. Dafür haben wir die Spieler nicht“, meinte er. Gegenüber dem torlosen Remis gegen Mattersburg am vergangenen Wochenende erwartet sich Baumeister in der Offensive ein mutigeres Auftreten.

Viel hänge in Salzburg auch vom Spielverlauf ab. „Es kommt immer darauf an - kriegst du ein frühes Goal, wird es schwierig, kannst du sie länger hinhalten, ergeben sich Möglichkeiten“, erklärte Baumeister. Am Sonntag sei alles möglich. „Wir bringen entweder eine Überraschung oder kriegen eine Saftige, das kann auch leicht passieren.“


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