Ehrenamtliche halfen wieder auf den Zirler Almen mit

Eine internationale Gruppe von Freiwilligen legte auf den Zirler Almen Hand an.

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© Elisabeth Schwarzkogler

Zirl –Eine Woche lang machte sich eine Gruppe von rund 20 ehrenamtlichen Helfern auf den Zirler Almen freiwillig die Hände schmutzig – im Rahmen einer Umweltbaustelle des Österreichischen Alpenvereins. Mit Unterstützung der Marktgemeinde, des Schaf- und Ziegenzuchtvereins sowie von Jägern erhielten sie vielfältige Einblicke – am Wochenende fand etwa auch der große Schafabtrieb statt – und halfen selbst fleißig mit, die Latschengassen zu befreien und die Weideflächen zu räumen.

Projektleiter Robert Fankhauser, Pächter des Solsteinhauses, Karl Schatz und der Alpenverein haben die Initiative in Zirl ins Leben gerufen, seit drei Jahren macht auch der Schafzuchtverein mit. „Weideerhaltungsmaßnahmen sind nicht nur für die Landwirtschaft wichtig. Auch der Tourismus profitiert davon“, meint Michl Auer, Obmann des Schafzuchtvereins. Wie viel Arbeit auf der Alm nötig sei, damit es so idyllisch aussieht, wüssten viele Freizeitsportler nicht.

„Was die Teilnehmer alles auf sich nehmen, um freiwillig zu arbeiten, ist bemerkenswert“, lobte Vize-BM Iris Zangerl-Walser beim Lokalaugenschein auf der Alm.

„Ganz ehrlich, mich würde ein Urlaub am Meer nicht so entspannen wie die freiwillige Arbeit auf der Alm“, erzählt Ines Hinterleitner, eine Teilnehmerin, die auch schon 2017 auf der Umweltbaustelle mithalf. Besonders die „meditative“ Arbeit am Rechen gefalle ihr. (TT)

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