Singapur-Hongkong-Reise - „You raise me up“-Gesang für Kurz

Hongkong/Singapur (APA) - Im folgenden einige Splitter von der Reise der österreichischen Regierungsdelegation nach Singapur und Hongkong:...

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Hongkong/Singapur (APA) - Im folgenden einige Splitter von der Reise der österreichischen Regierungsdelegation nach Singapur und Hongkong:

In Hongkong hat die österreichische Delegation eine Vorzeigeschule besucht, die öffentliche Pui Ching Middle School. Zu Ehren des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz (ÖVP) und der ihn begleitenden drei Minister gab eine Musikklasse chinesischer Schülerinnen das Lied „You raise me up“ zum Besten. Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer wippte leicht mit, während Kurz und die meisten anderen gebannt der musikalischen Performance der Mädchen mit Digitalpianos und Schlagzeug lauschten. „Handfester“ war die zweite Vorführung: Eine Informatikklasse hatte Roboter gebastelt, die gegeneinander quasi als Stapelfahrer antraten.

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Bildungsminister Heinz Faßmmann (ÖVP) hat sein ganz eigenes Resümee der Asien-Reise gezogen: „Meine Lehren: Reisen bringen Schlafdefizit“, sagte er launisch bei der Abschlusspressekonferenz. Er schilderte auch die „Dehnbarkeit des subjektiven Zeitempfindens“, denn er glaube, bereits eine Woche unterwegs gewesen zu sein und nicht drei Nettotage. Für ebenfalls unter Schlafentzug leidenden mitreisenden Journalisten wohl ein gewisser Trost, denn obwohl die Regierungs- und hochrangigen Delegationsmitglieder fast alle in der Business- bzw. First Class flogen, hatte der Langstreckenflug und die Zeitverschiebung um sechs Stunden sowie das enge Besuchsprogramm also auch bei ihnen gewisse Spuren hinterlassen.

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Der Besuch der Österreicher hinterließ auf den Straßen von Singapur und Hongkong jedenfalls Folgen: Die Regierungsdelegation wurde im Konvoi geleitet, begleitet von zahlreichen Polizisten auf Motorrädern. Die Straßen wurden in beiden Städten dafür recht großräumig abgesperrt. Was besonders im ohnehin schon unter Verkehrschaos leidenden Hongkong zur Stoßzeit dazu führte, dass viele Autofahrer im Stau auf den Stadtautobahnen steckten. Die Fußgänger konnten immerhin Handy-Videos vom Konvoi machen.


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