Crowdfunding legt weiter zu

Wien (APA) - Crowdfunding, also die Aufnahme von Geld für Investitionen über kleinere Beträge vieler Investoren auf Plattformen, ist weiter ...

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Wien (APA) - Crowdfunding, also die Aufnahme von Geld für Investitionen über kleinere Beträge vieler Investoren auf Plattformen, ist weiter im Aufwind. Im ersten Halbjahr 2018 seien über diese Methode 16,8 Mio. Euro aufgebracht worden, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Von 2012 bis 2017 habe Crowdfunding bereits 65,8 Mio. Euro eingebracht. Darunter fallen kommerzielle aber auch spendenähnliche Projekte.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) sieht „Crowdfunding endgültig in der Wirtschaft angekommen ... Gerade junge, innovative Unternehmen benötigen eine vielfältige Finanzierungslandschaft, um ihre Geschäftsideen umsetzen zu können. Angesichts der restriktiven Auflagen im klassischen Kreditbereich ist Crowdfunding auch für Klein- und Mittelbetriebe und Startups eine gute Alternative“, heißt es in einer Aussendung.

Die gesetzliche Regelung, das Alternativfinanzierungsgesetz (AltFG), gilt erst seit 1. September 2015, seit einer Novelle vom August haben alle Unternehmen Zugang zum Crowdfunding. Bis 250.000 Euro entfallen Informationspflichten zur Gänze und Emissionen bis zwei Mio. Euro werden erleichtert. Das mache das Instrument noch attraktiver. Zuletzt haben Immobilienfirmen stark auf Crowdinvesment gesetzt: Sie machten nach Angaben von CrodCircus fast drei Viertel des gesamten Crowdinvestments im ersten Halbjahr 2018 aus.

Das erste Crowdfunding-Projekt gab es in Österreich bereits 2012, erinnert das Wirtschaftsministerium. 2014 - noch vor Schaffung der gesetzlichen Grundlage - wurden auf diese Art 3,9 Mio. Euro aufgebracht. 2015 waren es 11,8 Mio. Euro, 2016 18,2 Mio. Euro und 2017 26,5 Mio. Euro. Von 2012 bis 2017 in Summe 65,8 Mio. Euro. Bisher wurden 342 Projekte im Bereich Crowdinvesting in Österreich realisiert, teilte das Wirtschaftsministerium weiter mit.


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