Verkehr, Blockaden und AMS im Bezirk Imst
FP-Mann und Touristiker Grüner sorgt sich um den Bezirk Imst.
Sölden –Nach Ansicht des Bezirksobmannes der FPÖ, Johann „Giovanni“ Grüner, sei es eine wesentliche Aufgabe aller Gemeindevertreter, „die Existenzen der einheimischen Bevölkerung zu schützen und unsere Heimat vor einem Ausverkauf zu bewahren“. Grüner ortet „schikanöse Verfahren und persönlich motivierte Blockaden“, welche im heimischen Tourismus eine Anpassung der Häuser kaum mehr möglich machten. Da dürfe man sich nicht wundern, wenn „die Nachfolger zurückschrecken und die Betreiber keine andere Lösung mehr sehen als einen Verkauf“, so Grüner in einer Aussendung.
Keine Skrupel vor Eingriffen in die örtliche Raumordnung hätte der blaue Frontmann, wenn es um Verkehrslösungen geht. „Große Lösungen dauern zu lange, sind zu teuer und kaum umzusetzen.“ Neuralgische Punkte sollten daher rasch beseitigt werden. Wenn es um mehr Verkehr durch die Gletscherehe Ötztal-Pitztal geht, erwarte sich Grüner grünes Licht vom Land. Der Touristiker fordert Bergbahnen und Tourismusverbände im Gegenzug dazu auf, sich „an den nötigen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur zu beteiligen“.
Das AMS nimmt Grüner in die Pflicht, um das Saisonier-Kontingent „an den realen Bedarf anzupassen“. (top)
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