Bezirk Kitzbühel

Alpenhof-Verkauf in Kirchberg ist über die Bühne gegangen

© Angerer Harald

Das 3-Sterne-Hotel Alpenhof in Kirchberg hat den Besitzer gewechselt. Die Lenikus Gruppe aus Wien hat den Betrieb gekauft.

Von Harald Angerer

Kirchberg –Es hat dann doch etwas länger gedauert als gedacht, aber nun ist der Verkauf über die Bühne gegangen. Das Hotel Alpenhof im Osten von Kirchberg, nahe der Fleckalmbahn, wechselt seinen Besitzer. „Wir sind uns mit einem Käufer einig geworden. Jetzt werden noch die Kaufverträge ausgearbeitet“, bestätigt Othmar Danninger, Obmann des Vereins Sozialwerk Bau-Holz.

Der Verein war bisher der Eigentümer. Danninger ist sich sicher, einen guten Käufer gefunden zu haben, möchte aber keine Namen nennen. Nur so viel, der neue Eigentümer sei der Gemeinde Kirchberg bereits bekannt und es würden schon Gespräche geführt. Mehr kann Danninger zur Zukunft des Hauses nicht sagen.

In Kirchberg selbst, ist aber dann doch schon ein Name zu hören. Es solle sich dabei um die Lenikus GmbH aus Wien handeln. Im Besitz der Gruppe befinden sich auch weitere Hotels und Immobilien. Von Seiten der Lenikus Gruppe wird der Kauf des 3-Sterne-Hauses mit etwa 80 Betten bestätigt und auch dass man sich bereits in Gesprächen befinde. „Wir entwickeln in Abstimmung mit Gemeinde, TVB und in weiterer Folge mit dem Land ein hochwertiges und qualitätsvolles Hotelprojekt“, lässt Martin Lenikus auf Anfrage der TT wissen und weiter: „Diesbezüglich führen wir auch bereits Gespräche mit internationalen Betreibern.“ Sobald es präsentable Ergebnisse gibt, werde man auch die Öffentlichkeit informieren, heißt es in dem Schreiben weiter.

Von Seiten der Gemeinde hatte man immer betont, dass die Immobilie auch weiterhin ein Hotel bleiben soll. Eine Zerschlagung der etwa 35.000 m2 Grundfläche wurde ausgeschlossen. Dass der Verkauf bereits über die Bühne sein soll, will Kirchbergs Bürgermeister Helmut Berger aber auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung noch nicht wissen. „Aber wenn der Verkauf bereits abgewickelt ist, freut mich das für Danninger“, sagt Berger.

Trotzdem bestätigt der Bürgermeister die Gespräche von Seiten der Gemeinde mit einer Käufergruppe. „Für uns ist es wichtig, dass die Parameter, die wir im Vorfeld mit dem Land Tirol ausgearbeitet haben, eingehalten werden“, sagt Berger.

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