Anrainer kämpft gegen Handymast
Seit Monaten versucht ein Anrainer, gegen den Handymast auf dem Gelände der IIG vorzugehen.
Innsbruck –Handys sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, nahezu jeder Tiroler nutzt das mobile Telefon täglich. Naturgemäß steigt auch die Anzahl der Handymasten. Und diese sorgen nach wie vor für Verunsicherung und Ärger. Ein Anrainer versucht seit Monaten, sich gegen einen Handymast auf einem Gebäude der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) in der Franz-Fischer-Straße zu wehren. Im Winter diesen Jahres wurde dort auf dem Dach ein Handymast angebracht. Der Anrainer (Name der Redaktion bekannt) findet den Standort aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Volksschule und Kindergarten unpassend, einige Straßen befindet sich eine weitere Schule. „Täglich halten sich für mehrere Stunden Kinder im Bereich sehr starker Strahlung auf. Es gibt mittlerweile einige Studien zum Thema Strahlung von Handymasten. Man kann Studien finden, die besagen, es bestehe keine Gefahr, und welche, die genau das Gegenteil aussagen.“ Im Zweifel, so der Anrainer, solle man sich aber für den Schutz der Kinder entscheiden und die Strahlenbelastung so gering wie möglich halten.
Es gebe in der Umgebung bereits genügend Masten, der Handyempfang sei auch vor dem Aufstellen bestens gewesen. Der Anrainer forderte daher bereits im März von der damaligen Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer die Entfernung des Masten – ohne Erfolg. Nun wandte er sich an Bürgermeister Georg Willi, der konnte sich urlaubsbedingt der Sache allerdings noch nicht annehmen.
Von Seiten der IIG heißt es, dass „unseres Wissens nach der Stand weiterhin ist, dass von Handymasten keine gesundheitlichen Auswirkungen ausgehen. Ansonsten würde dies wohl auch im Zuge des baurechtlichen Verfahrens Thema sein, und dies nicht nur in Innsbruck.“
Das betreffende Telekommunikationsunternehmen habe für den Standort in der Franz-Fischer-Straße alle Genehmigungen erhalten, deshalb wurde Ende Jänner seitens der IIG die Freigabe zur Errichtung der Sendeanlage erteilt. „Die Neuerrichtung der Sendeanlage in der Franz-Fischer-Straße war notwendig, um die Netzabdeckung sicherzustellen. Dies insbesondere, da eine Sendeanlage in der Fritz-Pregl-Straße aufgelassen und rückgebaut werden musste“, heißt es bei der IIG. (dd)
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