Tirol

Medaille für Tiroler bei Physik-WM in Peking

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Innsbruck – Spitzenleistung der Innsbrucker Jungphysiker Luca Entremont und Jonathan Costa. Die beiden 17-Jährigen gewannen mit ihren drei ö...

Innsbruck –Spitzenleistung der Innsbrucker Jungphysiker Luca Entremont und Jonathan Costa. Die beiden 17-Jährigen gewannen mit ihren drei österreichischen Mitstreitern als Team die Bronzemedaille bei der Physik-Weltmeisterschaft International Young Physicists’ Tournament (IYPT) in Peking (China). Der IYPT ist ein teambasierter englischer Physik-Wettkampf, bei dem dieses Jahr 32 Teams aus 32 verschiedenen Ländern angetreten sind.

Luca und Jonathan, die heuer in die Maturaklasse am Innsbrucker Gymnasium Adolf-Pichler-Platz kommen, mussten sich zuerst in Österreich mit anderen Jungphysikern in Leoben messen. Unter allen österreichischen Teilnehmern wurden fünf ausgewählt, die sich einen Platz im österreichischen Nationalteam für China sicherten. Danach wurde noch härter für den Sieg gearbeitet: Von Mitte April bis Mitte Juli bereitete sich das Team in mehreren Wochenendtreffen an der Universität Wien und an der Uni Salzburg – unterstützt von zwei Teamleadern der beiden Unis – auf die Weltmeisterschaft vor. „Die hochkomplexen und physikalischen Problemstellungen wurden experimentell ausgearbeitet und mit großem Aufwand auch theoretisch beschrieben“, erklärt Luca, der gerade an einem Begabtencamp in Wien teilnimmt. „Die Jungs hatten wirklich harte Wochen hinter sich und haben eigentlich den Großteil der Ferien für die Vorbereitung geopfert“, zeigt sich Lucas Mutter, Evelyn Entremont, stolz auf die Medaille.

Persönlich nimmt Luca viel vom Wettbewerb mit: „Es sind allerlei Erfahrungen bezüglich Präsentieren und Erklären verschiedener physikalischer Prozesse.“ (wa)

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